Spezielle Optimierungen für den Internet Explorer 11 stehen noch an. Bitte nutzen Sie derweil zur besseren Ansicht einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome

Nachhaltigkeit

Der biologische Landbau folgt dem "Ideal eines weitgehend geschlossenen Betriebsorganismus". Dies führt dazu, dass weitgehend auf den Zukauf von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln verzichtet wird. Ausserdem bedingt dieses Ideal einen standortangepassten Tierbesatz, Bewahrung und Steigerung der Bodenfruchtbarkeit, eine vielgliedrige Fruchtfolge und die Erhaltung und Nutzung von biologischen Systemen zur Regulation von Schädlingen. Somit bietet das System "Biologischer Landbau" die Voraussetzungen für eine Nachhaltigkeit, d.h. Dauerfähigkeit.

Doch auch der biologische Landbau ist derzeit nicht vollkommen nachhaltig, da er beispielsweise auf nicht-erneuerbare Ressourcen angewiesen ist und durch die meist geringeren Erträge einen erhöhten Landverbrauch bedingt. Globale Probleme wie der Klimawandel, der Rückgang an Biodiversität und die mangelhafte Ernährungssituationen in weiten Teilen der Erde verlangen nach innovativen Konzepten und Lösungen.

Ziel unserer Forschung ist eine wissenschaftliche und integrative Analyse ökologischer, sozialer und ökonomischer Wirkungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Landbausystemen, Produkten, Wertschöpfungsketten und ganzen Ernährungssystemen. Dabei nutzen wir verschiedene Instrumente wie Ökobilanzierung, SMART (Sustainability Monitoring and Assessment RouTine) und Massenflussmodelle (SOL-Modell). Aus unserer Forschung resultieren praxisnahe Lösungen für Landwirtschaft, Lebensmittelsektor, Politik und Konsum.

Weiterführende Informationen

Nachhaltigkeitsbewertung

Kontakt

Christian Schader

Laufende Projekte