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Resilienz und Anpassung von Grünland durch Nachhaltigkeit und Wissenschaft unter umfassender Beteiligung der relevanten Akteur*innen

Projekttitel in der Originalsprache

Grassland resilience and adaptation through sustainability and science, with inclusive stakeholder engagement

Abstract

Grünland bedeckt 34% der landwirtschaftlichen Fläche der EU. Es liefert Futter für die Lebensmittelproduktion und wichtige Ökosystemleistungen wie Kohlenstoffspeicherung, Biodiversität, Wasserreinigung und Erosionsschutz. Intensivierung, Nutzungsänderungen, Bewirtschaftungsaufgabe, Bodendegradation und Klimawandel gefährden diese Leistungen.

Das Projekt "GrassWise" entwickelt wissenschaftliche Grundlagen und praxisnahe Instrumente, um die vielfältigen Funktionen des Grünlands zu stärken. Das Projekt harmonisiert Daten aus Netzwerken landwirtschaftlicher Partnerbetriebe, Erdbeobachtung und bestehenden Datensätzen in neun europäischen Boden-Klima-Zonen. Gemeinsam mit Landwirtschaft, Beratung, Forschung und weiteren Akteur*innen entstehen Entscheidungshilfen für die Betriebs- und Landschaftsebene. Sie unterstützen die Bewertung der Grünlandleistungen und die Umsetzung wirtschaftlich tragfähiger, emissionsarmer Bewirtschaftungspraktiken.

Ziel ist es, Produktivität, Futterqualität, Nährstoffnutzungseffizienz, Biodiversität, Bodenstabilität und Wasserrückhalt zu verbessern. Gleichzeitig liefert GrassWise wissenschaftliche Grundlagen für die Weiterentwicklung agrarpolitischer Förderinstrumente und eine nachhaltige, klimaangepasste Grünlandbewirtschaftung in Europa.

Offizielle Projektwebsite

www.grasswise.eu

Finanzierung

  • Europäische Kommission

Projektpartner

  • Teagasc – Agriculture and Food Development Authority, Irland
  • Stichting Aeres Groep, Niederlande
  • Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen e.V., Deutschland
  • University College Cork (UCC), Irland
  • Universitatea de Științe Agricole și Medicină Veterinară Cluj-Napoca (USAMV Cluj-Napoca), Rumänien
  • Foodscale Hub, Griechenland
  • Green Supply Chain Digital Innovation Hub, Spanien
  • Norsk institutt for bioøkonomi (NIBIO), Norwegen
  • Lietuvos agrarinių ir miškų mokslų centras (LAMMC), Litauen
  • Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR), Italien
  • Versuchszentrum Laimburg / Centro di Sperimentazione Laimburg, Italien
  • Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Schweiz
  • Bioland Südtirol, Italien
  • Centre wallon de Recherches agronomiques (CRA-W), Belgien
  • Axencia Galega da Calidade Alimentaria (AGACAL), Spanien
  • DairyNZ Limited, Neuseeland
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Deutschland
  • Poios Einai To Afentiko, Griechenland
  • Cooperativa Agricolă Țibleș-Someș-Meleș, Rumänien
  • Natsionalna sluzhba za saveti v zemedelieto, Bulgarien

FiBL-Projektleitung

FiBL-Mitarbeitende

Rolle des FiBL

Projektpartner

  • Das FiBL leitet die Entwicklung des Landschaftsbewertungstools "GrassWise" und verknüpft dabei sein Geo-SOL-Modell mit dem MoSt-GG-Graslandmodell von Teagasc (Irland), um Prozesse auf Betriebsebene auf die Landschaftsebene zu übertragen. Das FiBL verbessert die Darstellung der Graslandproduktivität und der biologischen Stickstofffixierung und leistet einen Beitrag zu Szenarioanalysen, mit denen untersucht wird, wie sich Bewirtschaftungsänderungen auf Nährstoffflüsse, die Tragfähigkeit des Viehbestands und Ökosystemleistungen auswirken. Diese Arbeit unterstützt evidenzbasierte Entscheidungen zur nachhaltigen Grünlandbewirtschaftung und zur Agrarpolitik.

Weiterführende Informationen

FiBL-Projektnummer

35911

Änderungsdatum

12.10.2026
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