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Über das Traineeprogramm

Kurzbeschreibung

Das Traineeprogramm Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft ist ein einjähriges Qualifizierungsprogramm für den Berufseinstieg in die Biobranche. Es verbindet praktische Berufserfahrung in einem Unternehmen oder einer Organisation der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft mit überbetrieblicher Weiterbildung und branchenweiter Vernetzung.
Im Mittelpunkt stehen Fach- und Branchenwissen, methodische und persönliche Kompetenzen sowie die Fähigkeit, Zusammenhänge entlang der ökologischen Wertschöpfungskette zu verstehen. Die Trainees sammeln dabei von Beginn an praktische Berufserfahrung und übernehmen schrittweise Verantwortung im Ausbildungsunternehmen. Die Grundidee des Entwurfs besteht also darin Berufspraxis, Weiterbildung und Vernetzung miteinander zu kombinieren.

Ziel und Zielgruppen

Das Traineeprogramm richtet sich an Hochschul- und Fachhochschulabsolventinnen sowie Techniker*innen, die in die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft einsteigen und sich dort beruflich weiterentwickeln möchten. Gleichzeitig richtet es sich an Unternehmen und Organisationen der Biobranche, die Nachwuchskräfte qualifizieren und auf zukünftige Fach- und Führungsaufgaben vorbereiten möchten.

Ziel des Programms ist es, Nachwuchskräfte für Aufgaben entlang der gesamten Bio-Wertschöpfungskette zu qualifizieren. Dafür verbindet es fachliche, methodische und persönliche Kompetenzentwicklung. Die Trainees erwerben ein fundiertes Verständnis der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft und ihrer Zusammenhänge und entwickeln zugleich Kompetenzen, die für ihren Berufsalltag und ihre weitere berufliche Entwicklung wichtig sind.

Dazu gehören insbesondere Kommunikation und Präsentation, Projektmanagement und Zusammenarbeit sowie die Fähigkeit, das eigene Handeln zu reflektieren, mit unterschiedlichen Anforderungen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Individuelle Einarbeitungspläne unterstützen die Trainees dabei, ihre persönlichen Stärken und Lernfelder gezielt weiterzuentwickeln.

Ein weiteres Ziel ist die frühzeitige Vernetzung innerhalb der Biobranche. Durch den Austausch mit anderen Trainees, Unternehmen und Akteur*innen entlang der Wertschöpfungskette entstehen Kontakte und ein Verständnis für unterschiedliche Perspektiven und Arbeitsbereiche. Dies schafft eine Grundlage für die spätere Zusammenarbeit innerhalb der Branche.

Aufbau des Programms

Das zwölfmonatige Traineeprogramm kombiniert elf Monate Training on-the-job im Ausbildungsunternehmen mit 19 Seminartagen Training off-the-job, verteilt auf vier Module und mehrere Online-Schulungstage. Ergänzt wird die Ausbildung durch E-Learning, individuelle Lern- und Entwicklungsziele, Projektarbeit, Hospitationen und verschiedene Formen des Austauschs und der Vernetzung.

Die betriebliche Praxis und die überbetriebliche Qualifizierung sind eng miteinander verbunden. Inhalte aus den Seminaren werden im Arbeitsalltag aufgegriffen und angewendet; Erfahrungen aus dem Unternehmen fließen wiederum in die gemeinsame Weiterbildung ein.

Von Jahrgang zu Jahrgang wird das Programm an neue fachliche Anforderungen und Entwicklungen der Biobranche angepasst. Ein branchenübergreifend besetztes Konzeptionsteam unterstützt diese Weiterentwicklung und bringt unterschiedliche Perspektiven entlang der Wertschöpfungskette ein.

Rolle vom FiBL

Die FiBL Projekte GmbH ist für die Konzeption, Organisation und Durchführung des Traineeprogramms verantwortlich. Sie koordiniert die überbetriebliche Ausbildung, begleitet die teilnehmenden Unternehmen und Trainees und organisiert die Zusammenarbeit mit Trainer*innen, Referent*innen und weiteren Partnern aus der Biobranche.

Damit bildet die FiBL Projekte GmbH die Schnittstelle zwischen betrieblicher Ausbildung und überbetrieblicher Qualifizierung. Sie schafft den organisatorischen und fachlichen Rahmen, in dem Unternehmen Nachwuchskräfte ausbilden und Trainees ihre Kompetenzen gezielt weiterentwickeln können.