Erstmals in Deutschland soll ein regionales Gemüsevorverarbeitungsnetzwerk für die Direktbelieferung in die örtliche Gemeinschaftsverpflegung aufgebaut werden. Dieses schließt die vielerorts bestehende Lücke in regionalen Lieferketten und soll aus Betrieben über alle Wertschöpfungsstufen Erzeugung, Vorverarbeitung, Catering bestehen. Unternehmensform sind u.a. Inklusionsbetriebe bzw. Abteilungen sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderung im Bereich ihres Inklusionsmanagements. Das Vorhaben hat somit auch eine soziale Komponente. Für die Erzeugerseite bedeutet dies die Erschließung eines weiteren bedeutenden Absatzkanals neben Direktvermarktung, LEH, oder Großhandel. Das Vorhaben trägt dazu bei, den nordhessischen Gemüseanbau zu erweitern und vielfältiger zu machen. Damit soll die konventionelle wie ökologische Gemüseerzeugung auf betrieblicher Ebene gestärkt, ausgebaut und der regionale Selbstversorgungsgrad in der Gemein-schaftsverpflegung erhöht werden.