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Was Schweine tun, wenn man sie lässt

Schweine im Projekt "SchweinErleben" nutzen eine Weide mit Auslauf in naturnaher Umgebung. Die Tiere grasen, ruhen und erkunden die Fläche selbstständig und veranschaulichen damit natürliche Verhaltensweisen, die im Forschungsprojekt zur tiergerechten Schweinehaltung untersucht wurden.

Schweine suchen und erkunden ihre Umgebung aus einem starken inneren Antrieb. Foto: Helen Zobrist

Drei Jahre untersuchte das FiBL auf dem Panoramahof in Meggen LU, was Schweine tun, wenn sie in einem natürlichen Lebensraum gehalten werden. Im Projekt "SchweinErleben" wurde ihr Verhalten wissenschaftlich dokumentiert. Gleichzeitig machten Bildungsangebote die Tiere für die Öffentlichkeit erlebbar. Die Erkenntnisse aus dem Projekt liefern wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung tiergerechter Haltungssysteme in der Schweinehaltung.

Als am 8. März 2023 drei Muttersauen auf den Panoramahof gebracht wurden, begann ein aussergewöhnliches Projekt. Finanziert von der Albert Koechlin Stiftung (AKS), untersuchten Forschende des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL, wie sich Schweine verhalten, wenn sie Zugang zu Wald, Weide und Suhle haben. Gleichzeitig sollte das Projekt der Bevölkerung das Tier Schwein und seine Bedürfnisse näherbringen.

"Wir wollten beobachten, was Schweine tun, wenn sie die Möglichkeit haben, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben", sagt FiBL-Forscherin Mirjam Holinger. Beraterin Barbara Früh ergänzt: "Das Verständnis der Bedürfnisse der Schweine ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung tiergerechter Haltungssysteme."

Ein Ausführlicher Artikel über das Projekt ist auf Bioaktuell.ch zu lesen (Link s. unten)

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