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Risikoanalysen

Pestizide in der Umwelt und ihr Übergang in die Lebensmittelkette

Eine Literaturstudie des FiBL zeigt, dass Pestizide in allen Umweltkompartimenten vorkommen, zwischen ihnen verlagert werden und in die Lebensmittelkette gelangen können.

Einfluss des Standorts von Bienenstöcken auf Pestizidrückstände im Honig und Wachs

In einer Pilotstudie im Tessin untersuchte das FiBL, ob die Standortvorgaben der Biorichtlinien genügen, um Pestizidrückstände im Honig und Wachs zu vermeiden.

orgprints.org: Pilotstudie zum Einfluss des Standorts auf Pestizidrückstände in Schweizer Biohonig und -wachs

Kontaminationsrisiken durch Bewässerung

Die Bewässerung von Kulturen gewinnt in der Landwirtschaft an Bedeutung. Eine Studie des FiBL untersucht die dadurch entstehenden Kontaminationsrisiken. Wichtige Kontaminanten sind Pathogene, Schwermetalle, Arzneimittel, Kosmetika, Detergenzien und Pestizide.

orgprints.org: FiBL Studie "Kontaminationsrisiken durch Bewässerung"

Rückstände in Bioprodukten auf dem Schweizer Markt

Eine Studie des FiBL von 2021 zeigt, dass Pestizidrückstände bei 9 % der Bioprodukte auf dem Schweizer Markt gefunden wurden, während sie bei 60 % der konventionellen Lebensmittel gefunden werden. Der Pestizidgehalt biologischer Produkte war durchschnittlich 35 mal tiefer als bei  konventionellen Lebensmitteln.

Kontaminationspotenzial unzulässiger Pflanzenschutzmittelwirkstoffe

Der Umgang mit Funden unzulässiger Pestizidwirkstoffe entlang der Bio-Wertschöpfungskette stellt eine große Herausforderung für die Branche dar. So kann ein Fund ein Hinweis dafür sein, dass der öko-zertifizierte Produktionsprozess nicht eingehalten wurde, aber das bloße Vorhandensein des Stoffes allein lässt noch keine Aussagen über die Öko-Integrität des Produkts zu. In einem neuen Projekt arbeitet das FiBL an der Verbesserung der Informationsgrundlagen für die sachgerechte Bewertung von Funden unzulässiger Pflanzenschutzmittel entlang der Bio-Wertschöpfungskette.
Projektbeschreibung: Funde unzulässiger Pestizidwirkstoffe in der Bio-Wertschöpfungskette – wie damit umgehen?

Rückstände aus Verpackungsmaterialien

In Lebensmitteln werden immer wieder Rückstände gefunden, welche aus Verpackungsmaterialien stammen. Ein Merkblatt des FiBL zeigt, welche Stoffe bisher gefunden wurden, welches Gesundheitsrisiko besteht, und wie solche Rückstände vermieden werden können. Bei Verpackungen aus Altkarton treten immer wieder Rückstände von Mineralölkomponenten auf. Diese werden in einem separaten Merkblatt besprochen. Ein weiteres Merkblatt befasst sich mit der Problematik von PVC in Schraubdeckeln. Eine Studie vom November 2017 untersucht verschiedene mögliche Ursachen für das Vorkommen von Mineralölkomponenten bei Olivenöl.

Rückstandsrisiken durch Schlupfwinkelbehandlungen

Eine Studie zeigt, dass lokale, sporadische Schlupfwinkelbehandlungen gegen Schädlinge kein grosses Rückstandsrisiko darstellen. Die Studie zeigt das vorhandene Verbesserungspotential.

orgprints.org: Studie "Rückstandsrisiko bei der Schlupfwinkelbehandlung mit synthetischen Pyrethroiden"

Rückstände aus Unkrautsamen

Manche Unkräuter haben giftige Samen, welche sogenannte Tropanalkaloide enthalten. Ein Merkblatt zeigt die Massnahmen auf, mit denen der Verunreinigung von Ackerkulturen wie Mais, Hirse, Buchweizen oder Sonnenblumen vorgebeugt werden kann. Eine weiterführende Studie des FiBL zeigt zudem, welche Massnahmen Importeure und Mühlen ergreifen können, um Tropanalkaloide in Biolebensmitteln zu vermeiden.

Rückstandsrisiken durch Spritzen und andere Maschinen

Auch Biolandwirte dürfen fremde Maschinen ausleihen, oder ihre Kulturen von einem Lohnunternehmer pflegen lassen. Damit es nicht zu Rückständen kommt, müssen diese jedoch richtig gereinigt werden. Auch bei der Umstellung auf die biologische Produktion müssen alle Maschinen gründlich gereinigt werden. Dies gilt insbesondere für Pflanzenschutzspritzen. Eine praktische Anleitung finden Sie im folgendem Merkblatt (verfügbar auf Deutsch und Französisch):

Abschätzung der Rückstandsrisiken durch die Vegetationskontrolle bei Bahngleisen

Bahntrassen sind normalerweise unkrautfrei und es ist bekannt, dass dazu auch Herbizide eingesetzt werden. Eine Studie des FiBL hat untersucht, ob der Herbizideinsatz auf Gleisanlagen ein Rückstandsrisiko für die Bioproduktion darstellt.

orgprints.org: Studie "Abschätzung der möglichen Auswirkungen der Vegetationskontrolle bei Bahngleisen auf die Bioproduktion"

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