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Muttergebundene Kälberaufzucht und automatische Melksysteme

Abstract

Das übergeordnete Ziel des Projekts "MUKAMS" ist es, ein im Sinne von Kuh und Kalb nachhaltiges Konzept zur muttergebundenen Kälberaufzucht zu entwickeln, welches hohes Tierwohl, eine naturnahe Haltungsform und moderne Technik (Melkroboter, Selektionstore, Tiererkennung etc.) vereint. Im Rahmen des Projektes wird ein Betrieb im Kanton Luzern mit Melkroboter bei der Umstellung auf die muttergebundene Kälberaufzucht begleitet. 

Im ersten Jahr des Projektes werden die Kälber wie praxisüblich kurz nach der Geburt von der Kuh getrennt. Im zweiten und dritten Jahr werden die Kälber dann mindestens 16 Wochen bei den Kühen belassen und schrittweise abgesetzt. Das Verhalten der Kühe, die Interaktionen zwischen Kühen und Kälbern, die Melkbarkeit sowie die Kälbergesundheit werden erfasst. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Belastung der Kühe bei früher Trennung vom Kalb oder bei längerem Kontakt zum Kalb. Zudem wird die Wirtschaftlichkeit des Betriebs vor und nach der Umstellung dokumentiert. Die praktischen Erkenntnisse aus dem Projekt werden in die Beratung für interessierte Betriebe einfliessen. Die Erkenntnisse zum Verhalten der Tiere werden wissenschaftlich publiziert.

Projektpartner

  • Fachstelle MuKA - Förderverein Mutter-Kalb-Haltung, Schweiz
  • Agroscope, Schweiz
  • Biohof Stocki, Schweiz

FiBL-Projektleitung

FiBL-Mitarbeitende

Rolle des FiBL

Projektpartner

  • Das FiBL ist für die Erfassung des Verhaltens und die Auswertung aller verhaltensbezogenen Daten verantwortlich.

FiBL-Projektnummer

50202

Änderungsdatum

27.10.2026
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