Diese Website unterstützt Internet Explorer 11 nicht mehr. Bitte nutzen Sie zur besseren Ansicht und Bedienbarkeit einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome

Summer School 2026: Umgang mit der Komplexität in der Biopflanzenzüchtung

Eine Gruppe von Menschen in einem Feld.

28 Teilnehmende und 19 Referierende aus verschiedenen Organisationen und Fachbereichen trafen sich in Spanien. (Foto: FiBL, Mariateresa Lazzaro)

Menschen in einem Klassenzimmer.

Die Summer School kombinierte Vorträge... (Foto: FiBL, Mariateresa Lazzaro)

Menschen draussen schauen sich Schoten an einem Tisch an.

...mit praxis­orientierten Aktivitäten, einem Betriebs­besuch und gemein­schaftlichen Gruppen­arbeiten. (Foto: FiBL, Mariateresa Lazzaro)

Mitte Juli 2026 veranstaltete das LiveSeeding-Projekt und ECO-PB ihre Summer School an der Universitat Politècnica de València (UPV) in Spanien. Dabei kamen Züchter*innen, Akteur*innen der Saatguterhaltung, Forschende, Studierende, Beratende und Landwirt*innen für eine Woche ganz im Zeichen der Biopflanzenzüchtung zusammen. Die Veranstaltung wurde vom FiBL gemeinsam mit weiteren Partnern des LiveSeeding-Projekts und ECO-PB organisiert.

Die LiveSeeding und ECO-PB Summer School war eine fünftägige Fortbildungsveranstaltung mit dem Ziel, die Weiterentwicklung der biologischen Pflanzenzüchtung zu fördern. Die Inhalte reichten von der Entwicklung neuer Sorten über Sortenprüfungen und die Produktion von hochwertigem Biosaatgut bis hin zu partizipativen Forschungsansätzen, Unternehmertum im Biosaatgut-Sektor, Saatgutpolitik und der Einbindung von Interessengruppen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Theorie trifft Austausch unter Gleichgesinnten 

Die Summer School richtete sich an eine vielfältige Gruppe von Teilnehmenden, darunter Studierende, Forschende, Züchter*innen und andere Interessengruppen, die sich für Biozüchtung und Saatgutsysteme interessieren. Sie brachte 28 Teilnehmende und 19 Referierende aus verschiedenen Organisationen und Fachbereichen zusammen und bot ein interaktives Lernumfeld, das theoretische Inhalte mit dem Austausch unter Gleichgesinnten verband. Organisiert wurde die Veranstaltung von Mariateresa Lazzaro (FiBL), Adrián Rodríguez Burruezo (Universitat Politècnica de València UPV), Véronique Chable (Französisches Forschungsinstitut für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt INRAE), Francesca Gori (Rete Semi Rurali) und Matteo Petitti (Europäisches Konsortium für ökologische Pflanzenzüchtung ECO-PB).

Praxisorientiert und betriebsnah

Das Programm war darauf ausgelegt, eine neue Generation von Fachkräften auszubilden, die für die Komplexität diversifizierter Saatgutsysteme gerüstet sind. Es kombinierte Vorträge, praxisorientierte Aktivitäten, einen Betriebsbesuch und gemeinschaftliche Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden befassten sich mit dem gesamten Lebenszyklus der Entwicklung biologischer Sorten – von der Erfassung und Bewertung der Kulturpflanzenvielfalt und dem Management pflanzengenetischer Ressourcen über die Anwendung klassischer, partizipativer und molekularer Züchtungsmethoden bis hin zur Entwicklung von Geschäftsideen für den Biosaatgut-Sektor.

Das Hauptziel des LiveSeeding-Projekts besteht darin, das Wachstum des Biosektors und den Übergang zu nachhaltigeren lokalen Ernährungssystemen zu fördern, indem für eine breite Palette von Kulturpflanzen hochwertiges Biosaatgut verschiedener Sorten bereitgestellt wird, die an den Biolandbau angepasst sind.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der LiveSeeding-Website (siehe Link unten).

Weitere Informationen

Kontakt

Mariateresa Lazzaro

Links