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Podcast: Agroforst – Der beste Baum ist der, den man gestern gepflanzt hat

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Ein Mann und eine Frau.

Matthias Klaiss (l.) und Johanna Rüegg im Gespräch. (Foto: FiBL)

In dieser Episode von FiBL Focus widmen wir uns dem Comeback der Bäume in der Landwirtschaft, dem Agroforst. Angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse wie Dürre, Hitze, Überschwemmungen und Hagel, die der Klimawandel mit sich bringt, wird uns der Wert von Bäumen für Schatten und Kühlung immer bewusster.

Einst ein selbstverständlicher Teil der Landwirtschaft, verschwanden Bäume mit der Industrialisierung von den Feldern und erleben nun unter dem Namen "Agroforst" eine Renaissance. Podcast Redaktorin Anke Beermann spricht mit Johanna Rüegg, Umweltnaturwissenschaftlerin und Agroforst-Koordinatorin am FiBL, die auch zu Kakao in den Tropen forscht, sowie Matthias Klaiss, gelernter biologisch-dynamischer Landwirt und Agrarwissenschaftler, der am FiBL Betriebe im Ackerbau und zu Agroforst berät. Die beiden Wissenschaftler*innen arbeiten gemeinsam an einem von der Leopold Bachmann Stiftung unterstützten Projekt. Seit 2024 entsteht in Frick eine Agroforstanlage, die als Lern-, Austausch- und Forschungsort dient. Dort wachsen Waldbäume, Hecken, Obstbäume und Sträucher, um die Obst- und Wertholzproduktion zu fördern, die Futtervielfalt für Kühe zu erhöhen, den Ausgleich extremer Wetterereignisse zu unterstützen und die Biodiversität zu stärken. Hunderte Besucher jährlich können so die Praxistauglichkeit verschiedener Anbau- und Pflegevarianten direkt am Feld erleben.

Diskutiert wird, welche Vorteile Agroforst bietet, wo seine Grenzen liegen, wie die Förderung in der Schweiz und Deutschland aussieht, was man beim Pflanzen beachten sollte und warum der beste Baum der ist, den man schon gestern gepflanzt hat.

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Anke Beermann

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