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Biobildungsarbeit im Wandel

KI-generierte Grafik zu Future Skills.

In der digitalen neuen Arbeitswelt verändern sich die Anforderungen rasant. (Bild: KI-generiert)

Die Kompetenzen in der Arbeitswelt wandeln sich derzeit rasant. Eine Veranstaltungsreihe des FiBL macht die neuen Zukunftskompetenzen greifbar und bereitet in Online-Fortbildungen darauf vor. Die sogenannten „Vier K“ - Kritisches Denken, Kommunikation, Kollaboration und Kreativität sind Skills, die sich in der neuen digitalen Arbeitswelt sowie im Umgang mit KI-Anwendungen stark verändern. Sie gewinnen auch in der Biobranche an Bedeutung.

Genau diese Thematik wurde am 9. September online bei der Veranstaltung "Future Skills welche Kompetenzen brauchen wir für eine starke Biobranche von morgen?" aufgenommen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. So stellte Annette Bruhns (BÖLW) zum Einstieg vor, dass mehr Beschäftigte im Bereich Bio & Erneuerbare Energien beschäftigt sind als in der Automobilindustrie. Die vorgestellte Erhebung "Jobmotor Bio" verdeutlicht, dass unsere Branche in Deutschland ein relevanter Arbeitgeber ist und weiterwächst.
Bernd Dworschak (Fraunhofer-IAO) zeigte in den Grundlagen der Future Skills die Unterschiede der fachlichen, methodischen, persönlichen und sozialen Kompetenzklassen. Studien identifizieren digitale und technologische Fachkompetenzen als besonders wichtig. Im methodischen Bereich sind es Problemlösung und Innovation, während beim Persönlichen das systematische Denken und die Kreativität oben stehen. Soziale Kompetenzen wie Kommunikation, Networking und Kundenorientierung schließen die Liste ab.

Schlüsselkompetenzen früh entwickeln

Abschließend wurde das "Eberswalder Studienmodell" von Uta Steinhardt (HNEE) vorgestellt. Es ist die Grundlage, um dem Anspruch der Hochschule gerecht zu werden, den Studierenden neben fachlichen Inhalten auch Schlüsselkompetenzen für nachhaltige Entwicklung (z.B. systemisches und strategisches Denken, Werteorientierung) mitzugeben. Dazu gehören sowohl intrapersonale Kompetenzen wie Selbstwahrnehmung und Selbstmanagement als auch interpersonale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit und Konfliktlösung. 
Die Veranstaltung bot außerdem Räume für interaktiven Austausch und inhaltliche Diskussionsrunden. 40 Interessierte brachten mit ihren eigenen Erfahrungen den konkreten Bezug zur Biobranche ein und belebten den kurzeiligen Vormittag.
Die Veranstaltungsreihe zu Zukunftskompetenzen in der Biobranche wird mit zwei weiteren spannenden Themen fortgesetzt. Am 29. September geht es um Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz, am 27. Oktober um erfolgreiche Kooperationen. Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden und bieten jeweils praxisnahe Impulse für die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen.

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Constantin Haupt

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