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33. Freiland-Tagung: Zwischen Ethologie und künstlicher Intelligenz

Kühe auf Weide

Die 33. Freiland-Tagung setzt neue Impulse für die Nutztierhalltung von morgen. (Foto: Reinhard Gessl)

Wie verändern neue Technologien die Mensch-Tier-Beziehung? Welche Potentiale ergeben sich für das Tierwohl – und wie verändert sich dadurch die Verantwortung von Tierhaltung, Wissenschaft und Gesellschaft? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die 33. Freiland-Tagung, veranstaltet vom Freiland Verband gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung, dem FiBL, der Veterinärmedizinischen Universität Wien, der Universität für Bodenkultur und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Die 33. Freiland-Tagung mit dem Titel "Zwischen Ethologie und künstlicher Intelligenz: Impulse für die Nutztierhaltung von morgen" findet am 24. September 2026 an der Veterinärmedizinischen Universität Wien statt und verbindet den Blick zurück auf die Anfänge der modernen Tierwohlforschung mit den aktuellen Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Nutztierhaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Haltung von Rindern, Schweinen und Geflügel unter dem Einfluss neuer Technologien weiterentwickelt und welche Rolle der Mensch dabei künftig einnimmt.

Neue Technologien, neue Herausforderungen

Thematisiert werden unter anderem aktuelle Entwicklungen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Automatisierung und virtuelle Zaunsysteme sowie neue Ansätze in Tiergesundheit, Herdenmanagement und Tierwohlbewertung. Dabei geht es nicht nur um technische Möglichkeiten, sondern auch um deren Folgen: Wie verändert sich die Rolle des Menschen in der Tierhaltung? Welche Potenziale bieten digitale Lösungen für das Tierwohl? Wo liegen Grenzen, Risiken und Verantwortlichkeiten?

Weitere Beiträge beschäftigen sich mit aktuellen Herausforderungen in der Geflügel-, Schaf- und Schweinehaltung – von Haltungsverfahren und Tiergesundheit bis hin zu ethischen Fragestellungen rund um tierschutzrelevante Eingriffe.
Gleichzeitig schlägt die Tagung eine Brücke zu den Anfängen der Freiland-Tagung und zeigt, welche Impulse aus vier Jahrzehnten Forschung und Praxis für die Nutztierhaltung von morgen entstehen.

Auch die 33. FREILAND-Tagung schafft wieder Raum für wissenschaftlichen Austausch, kritische Reflexion und interdisziplinären Dialog. Als eine der traditionsreichsten interdisziplinären, wissenschaftlichen Nutztierethologie-Fachtagungen im deutschsprachigen Raum hat sie das Ziel, Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen zusammenzuführen und Perspektiven für eine Nutztierhaltung zu entwickeln, die technologische Innovation, Tierwohl und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.

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Reinhard Geßl

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