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Schwarzes Alpenschwein - Freilandhaltung und Naturschutz

Abstract

Schwarze Alpenschweine (SAS) werden von Landwirtinnen und Landwirten zur Bekämpfung von diversen Problempflanzen in den Alpen eingesetzt. So helfen die SAS etwa dabei, den Adlerfarn nachhaltig zurückzudrängen, da sie nebst den oberirdischen Pflanzenteilen auch die Wurzeln fressen und die Fläche mit ihrer Wühltätigkeit für eine Neuansaat vorbereiten. Eine ausgewogene Fütterung der Tiere und das passende Management sind die Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der SAS. Innerhalb des Projektes werden Landwirtinnen und Landwirte bei der Bearbeitung ihrer Flächen mit den SAS regelmässig besucht und begleitet. Die Auswirkungen der Wühltätigkeiten auf den Pflanzenbestand, insbesondere auf die Problempflanzen, werden mittels GPS-Aufnahmen beurteilt.

Ihr leichter Körperbau und ihre Trittsicherheit im Gelände machen die Tiere zur optimalen Rasse für den Einsatz im Berggebiet. Um die Fleischqualität zu erreichen und die Rasse entsprechend ihrer Merkmale zu mästen, wird ein langsames Wachstum angestrebt, welches auch in der Fütterung berücksichtigt wird. Das Futter der SAS setzt sich demnach aus weniger energiereichen Komponenten zusammen und besteht zu einem grossen Teil aus Raufutter, was die Konsistenz des Kots beeinflusst. Diese rassespezifischen Merkmale beeinflussen die Auswirkungen der Freilandhaltung der SAS. Durch Kotproben und der Optimierung des Weidemanagements soll die Freilandhaltung der SAS im Alpgebiet vereinfacht werden, damit die Tiere nachhaltig im Alpenraum gehalten und gezüchtet werden können.

Finanzierung/ Donor
  • Stiftungen
Projektpartner
  • Alpines Netzwerk "Pro Patrimonio Montano"
FiBL Projektleitung/ Kontakt
  • Jenni Anna (Departement für Nutztierwissenschaften)
Rolle des FiBL

Projektleitung

FiBL Projektnummer 5019000
Änderungsdatum 01.05.2026
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