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Biolandbau ohne Fungizide auf Kupferbasis

Abstract

Im biologischen Landbau hängt die Bekämpfung verschiedener Krankheiten stark von kupferhaltigen Fungiziden ab. Dies ist problematisch, da sich Kupfer im Boden anreichern kann, wenn die jährliche Zufuhr die jährliche Aufnahme durch die Pflanzen übersteigt, was sich negativ auf die Bodenfruchtbarkeit auswirken kann. Bioproduzent*innen haben ein hohes Bewusstsein für die Problematik, sie wenden ein breites Spektrum an präventiven Massnahmen an und verzichten oft freiwillig auf die erlaubten Kupfer-Höchstmengen. Dennoch würde ein kompletter Verzicht die Ertragssicherheit gefährden, da nicht genügend wirksame Alternativen verfügbar sind.

Ziel dieses Projektes ist es, wirksame Kupferalternativen für den Biolandbau zu entwickeln. Dabei verfolgen wir verschiedene Strategien, einerseits entwickeln wir neue Alternativen von Grund auf selbst, andererseits arbeiten wir mit Partnerinstituten und Firmen zusammen, um diese bei der Entwicklung zu unterstützen. Wir untersuchen Wirkstoffe pflanzlicher, mineralischer und mikrobieller (Metabolite und lebende Mikroorganismen) Herkunft, welche entweder eine direkte (fungizide) oder indirekt pflanzenstärkende (Resistenzinduktion) Wirkung haben können. Wir testen neue Wirkstoffe oder Produkte vom Labor bis zum Feld, und kombinieren diese mit vorbeugenden Massnahmen. Für wirksame Alternativen suchen wir die Zusammenarbeit mit Firmen, um auf eine Registrierung als Pflanzenschutzmittel und die Markteinführung hinzuwirken.

Finanzierung/ Donor
  • Coop Fonds für Nachhaltigkeit, Schweiz
(Forschungs-)Programm
  • Coop Fonds für Nachhaltigkeit
Projektpartner
  • Universität Basel, Schweiz
  • Universität Surrey, England
  • fenaco - AGROLINE, Schweiz
FiBL Projektleitung/ Kontakt
Rolle des FiBL

Projektleitung

FiBL Projektnummer 2502401
Änderungsdatum 01.05.2026
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