Beim Gemüseanbau gibt es zwei zentrale Herausforderungen: Die Entsorgung organischer Rückstände aus der Produktion und die abnehmende Fruchtbarkeit der Böden, auf denen die Kulturen angebaut werden. Die direkte Ausbringung dieser Abfälle auf den Feldern birgt die Risiken der Ausbreitung von Krankheiten oder invasiven Unkräutern, sowie eine nicht optimale Verwertung der enthaltenen Nährstoffe.
Ziel des vorliegenden Projekts ist es, ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell zu schaffen, von dem sowohl die Gemüseproduzent*innen als auch die Akteur*innen, die organische Rückstände durch Kompostierung und/oder Methanisierung verwerten, profitieren. Dabei sollen die organischen Abfälle optimal verwertet und die Bodenfruchtbarkeit verbessert werden, während gleichzeitig die finanzielle Tragfähigkeit gewährleistet ist.
Die folgenden Innovationen werden im Rahmen dieses Projekts für die Region Seeland vorgeschlagen:
Ein weiterer Aspekt des Projekts ist seine positive Auswirkung auf den ökologischen Fussabdruck des Gemüseanbaus. Einerseits wird der Bedarf an chemischen Düngemitteln verringert und andererseits werden die Treibhausgasemissionen (hauptsächlich Methan, aber auch Distickstoffmonoxid), die durch die unsachgemässe Entsorgung organischer Rückstände entstehen, gesenkt.
Projektleitung
Wissenschaftliche Forschung zu agronomischen und mikrobiologischen Auswirkungen: