Das Projekt verbreitete Forschungsergebnisse aus fünf r4d-Projekten und nutzte dabei deren transdisziplinäre Netzwerke in Mali, Burkina Faso, Ghana und Benin. Mithilfe eines partizipativen, schrittweisen Ansatzes, der mit Adoptionserhebungen begann, über die gemeinsame Entwicklung von Strategien in transdisziplinären Workshops verlief und mit massgeschneiderten Verbreitungsaktivitäten endete, organisierte das Netzwerk 108 Veranstaltungen an 53 Standorten. Dabei wurden 8.763 Personen direkt erreicht. Die Aktivitäten umfassten Videovorführungen, Schulungen für Bäuerinnen und Bauern, Demonstrationsparzellen, Radiosendungen, Theaterstücke und eine Zusammenarbeit mit dem solarbetriebenen, mobilen Kino "Cinéma du Désert".
Der Studierendenwettbewerb "AgroEcoTeams" zog junge Forschende von sechs Universitäten mit ein und erzielte konkrete Ergebnisse in den Bereichen Kompostierung, Agroforstwirtschaft, insektenbasierte Futtermittel und urbane Umweltbildung. Auf der abschliessenden Westafrikanischen Konferenz für Agrarökologie im März 2026 in Bopa, Benin, kamen 160 Teilnehmende aus sieben Ländern und 44 Institutionen zusammen. Dies führte zur Gründung des Westafrikanischen Agrarökologie-Netzwerks. Das Projekt bestätigte, dass vielfältige, kontextspezifische und auf Forschungsergebnissen basierende Verbreitungsmethoden die Kluft zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und bäuerlicher Praxis wirksam überbrücken können und zu den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen beitragen.
Projektleitung