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Mikroplastik aus Strassenverkehr und Biogasgülle im Boden

Abstract

Die Wege über die Mikroplastik (MP; Kunststoffpartikel <5mm) und Nanoplastik (NP; <100nm) in unsere Böden gelangen sind vielfältig: einerseits durch den gezielten landwirtschaftlichen Einsatz von Mulchfolien, Folientunnels und Bewässerungsschläuchen und andererseits zum Beispiel durch die Ausbringung von städtischem Kompost, Gärreste aus der Biogasherstellung und den Abrieb von Reifen entlang von Strassen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass in allen Böden der Schweiz Mikroplastik vorkommt, sogar in abgelegenen Naturschutzgebieten. Die Anreicherung von Mikroplastik im Boden kann sich nachteilig auf grundlegende Bodeneigenschaften und lebenswichtige Bodenfunktionen auswirken. Trotz der weiten Verbreitung von Mikroplastik in Böden gibt es Wissenslücken bezüglich der MP-Konzentrationen in Böden, ihrer Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum und die Bodengesundheit.

Diese Studie zielt darauf ab, Reifenabriebpartikel im strassennahen Grasland im Kanton Solothurn zu quantifizieren und die Auswirkungen der Anreicherung von Reifenpartikeln auf die Bodeneigenschaften zu bewerten. Ausserdem wird die Studie die MP-Konzentration in Böden bewerten, die mit Recycling-Dünger (Kompost und Gärgut) gedüngt wurden. Durch die Behebung dieser Wissenslücken soll das Projekt unser Verständnis für die Auswirkungen von Mikroplastik auf die Bodengesundheit vertiefen.

Finanzierung/ Donor
  • Bundesamt für Landwirtschaft (BLW)
(Forschungs-)Programm
  • Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) – Förderung von Bildung, Forschung und Innovation
Projektpartner
  • Geographisches Institut, Universität Bern
FiBL Projektleitung/ Kontakt
FiBL Mitarbeitende
Rolle des FiBL

Projektkoordination

FiBL Projektnummer 10182
Änderungsdatum 29.03.2023
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