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Implementierung eines digitalen, dezentralen und partizipatorischen Netzwerks für den ländlichen Raum. Vorbereitende Durchführbarkeitsstudie

Abstract

Ziel des Projekts ist es, in (peripheren) ländlichen Regionen ein digitales, dezentrales und partizipatorisches Netzwerk zu implementieren. Initiatorin dieses Netzwerks soll die Landwirtschaft sein.
Dieses Netzwerk soll mit Hilfe der Sensor- bzw. LoRa(WAN)-Technologie umgesetzt werden. Durch diese Technologie können ländlich geprägte Regionen oder schwer erreichbare Orte „zugänglich“ gemacht werden.

Detaillierte Projektbeschreibung

Dieses Netzwerk ist

  • Digital: Es soll mit Hilfe der Sensor- bzw. LoRaWAN-Technologie umgesetzt werden. Bei LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) handelt es sich um ein Niedrigenergieweitverkehrnetzwerk. Durch sehr hohe Reichweiten (10-20 km, bei Datenraten von 0,3 kbit/s bis 50 kbit/s.) können durch diese Technologie ländlich geprägte Regionen oder schwer erreichbare Orte „zugänglich“ gemacht werden. Außerdem ist das System – im Gegensatz zu 5G -  kostengünstig, einfach zu installieren, zu warten und es hat einen geringen Energieverbrauch. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie sollen von Anwendungen im Alltag von Privatpersonen (z.B. Bestimmung von Verbräuchen, Bewertung von Zuständen (Türen offen/zu, Licht an/aus)) bis hin zu Anwendungen für kommunale Gebietskörperschaften (z.B. im Bereich des Entsorgungsmanagements, Überwachung von Verschmutzungen) reichen. Insbesondere soll jedoch die Landwirtschaft von dieser Technologie profitieren.
  • Dezentral: Die Landwirt*innen sollen die Initiator*innen dieses Netzwerks sein. Sie sollen nicht nur selbst die Technik nutzen, sondern diese den Menschen vor Ort zur Verfügung stellen. Der damit verbundene Nutzen für die Landwirt*innen stellt die Kostensenkung d.h. die Verteilung der Kosten auf die Nutzer*innen dar. Darüber hinaus soll das Projekt zu einem Imagegewinn der Landwirtschaft beitragen.
  • Partizipatorisch: Das Netzwerk funktioniert stark beteiligungsorientiert. Es soll in einer Kommune durch die Landwirte vor Ort (und andere Akteure) betrieben werden. Die Zielgruppen dieses Netzwerks können selbst entscheiden, welche Daten sie mit dieser Technologie erfassen bzw. nutzen wollen und wer die Daten verwenden (einsehen) darf. Außerdem soll das Netzwerk durch ein Gremium auf kommunaler Ebene betreut werden.

Die Realisierbarkeit des Gesamtvorhabens wird im Rahmen einer Durchführbarkeits- bzw. Machbarkeitsstudie geprüft.

Finanzierung/ Donor
  • Landwirtschaftliche Rentenbank
Projektpartner
  • Technische Universität München, Lehrstuhl für Agrarsystemtechnik, Prof. Dr. Bernhardt
  • Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V. und Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG, vertreten durch Jörg Große-Lochtmann bzw. Christoph Reiter
  • ITQ GmbH, vertreten durch Herrn Enslin
FiBL-Projektleitung/ Kontakt (nicht verlinkte Personen sind ehemalige FiBL-Mitarbeitende)
Rolle des FiBL

Koordination und Projektumsetzung

Forschungsschwerpunkte
FiBL-Projektnummer 6007
Änderungsdatum 14.05.2020
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