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Überprüfung der Ressourceneffizienz von Ökolebensmitteln anhand des Product Enviromental Footprint und Einordnung in eine Nachhaltigkeitsstrategie

Abstract

In dem Projekt sollen mit Hilfe der Methode des Product Environmental Foodprint (PEF) an zwei ökologischen Produktkategorien (Ökomilch und -pasta) die Ressourceneffizienz über die gesamte Wertschöpfungskette berechnet und Optimierungspotenziale identifiziert werden. Dabei soll validiert werden, welche Optimierungspotenziale sich zur Erhöhung der Ressourceneffizienz im Rahmen der ökologischen Lebensmittelverarbeitung ergeben, indem der Ist-Zustand mit den im PEF festgelegten Benchmarks verglichen wird. Weiterhin werden auf Basis einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbetrachtung, auch unter Berücksichtigung der weiteren Leitstrategien Konsistenz und Suffizienz, ein richtungssicherer Vergleich von Ökolebensmitteln und konventionellen Lebensmitteln geprüft und Weiterentwicklungspotenziale für die Methode PEF detektiert. Aus den Ergebnissen werden Handreichungen generiert und der gesamten Öko-Lebensmittelwirtschaft, unter anderem im Rahmen einer eintägigen Tagung und in Form von Wissenstransferveranstaltungen zur Verfügung gestellt.

Detaillierte Projektbeschreibung
  • AP 1: Projektkoordination (FiBL), Leitung Axel Wirz
    Kommunikation nach innen und außen, Organisation und Dokumentation von Projekttreffen, fristgerechte Erarbeitung von Berichten, Qualitätssicherung der Arbeiten in den Arbeitspaketen, Überwachung des Zeitplans.
  • AP 2: Datenerhebung für Milch und Pasta bei den Partner-Unternehmen (Leitung AöL)
  • AP 3: Ermittlung des Product Enviromental Footprints (PEF) und Identifikation von Optimierungsansätzen (Leitung Öko-Institut)
    Die Modellierung erfolgt mit Hilfe der Software openLCA. Bei der Erstellung der Sachbilanz, der Wirkungsabschätzung und der Dokumentation sowie der Verifikation werden die Vorgaben der produktspezifischen PEFCRs berücksichtigt. Ebenso werden die hier gemachten Empfehlungen zur Anwendung von vorgeschriebenen Allokationsregeln angewendet.
    Durch einen Vergleich mit ausgewiesenen Benchmarks für Milch und Pasta werden Optimierungsansätze identifiziert.
    Meilenstein: Zwei vollständige PEF´s und identifizierte Optimierungsansätze liegen vor
  • AP4: Überprüfung der PEF-Methodik hinsichtlich eines Weiterentwicklungsbedarfs (Leitung Öko-Institut)
    Im Rahmen einer methodischen Analyse wird systematisch überprüft, ob die Anwendung der erarbeiteten PEFCRs einen richtungssicheren Vergleich von Lebensmittelprodukten auf Basis von ökologisch produzierten und konventionell produzierten Agrarprimärprodukten ermöglicht und an welchen Stellen ggf. Weiterentwicklungsbedarf besteht.
    Meilenstein: Vorschläge zur Weiterentwicklung der PEF-Methodik.
  • AP 5: Rückspiegelung der Optimierungsansätze mit den Unternehmen (Leitung AöL)
  • AP 6: Überprüfung der sozioökonomischen Indikatoren durch die Praxispartner (Leitung FiBL)
  • AP7: Überprüfung der Optimierungsansätze hinsichtlich der Leitstrategien Suffizienz und Konsistenz (Leitung FiBL)
  • AP 8: Wissenstransfer (Leitung FiBL)
Finanzierung/ Donor
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
(Forschungs-)Programm
  • BMEL, Bundesprogramm für ökologischen Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)
Projektpartner
  • Öko-Institut e.V.
  • AöL e.V.
FiBL-Projektleitung/ Kontakt
FiBL-Mitarbeitende
Rolle des FiBL

Projektleitung

Forschungsschwerpunkte
FiBL-Projektnummer 6005
Änderungsdatum 30.04.2020
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