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Helga Willer
(Dr. rer. nat.)

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Thema: Statistiken Biolandbau

Statistiken zum Biolandbau auf www.fibl.org

OrganicDataNetwork präsentiert Ergebnisse

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(10.06.2014) 

Vierundzwanzig Teilnehmer waren auf dem OrganicDataNetwork-Projekttreffen  in Tallinn, der Hauptstadt von Estland, Mitte Mai anwesend. Der Leitfaden zu den Grundsätzen der Erhebung von Biomarktdaten „Code of Good Practice for the collection of Organic Market Data“ (kurz: OrMaCode genannt), war der Fokus des zweitägigen Arbeitstreffens des von der Europäischen Union finanzierten OrganicDataNetwork‐Projektes. Dieser Leitfaden wird zusammen mit dem Handbuch für die Datenerhebung eines der wesentlichen Ergebnisse des Projektes sein.

Ein erster Entwurf zum Handbuch wurde von Helga Willer (Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL), Diana Schaack (Agrarmarkt Informationsgesellschaft, AMI), Corinna Feldmann (Universität Kassel) sowie Daniela Vairo und Francesco Solfanelli von der Polytechnischen Universität der Marche erstellt.

In den nächsten Monaten werden die Projektmitglieder zusammen mit Beteiligten der Biobranche diskutieren, wie künftig eine verbesserte Datengrundlage zur Verfügung gestellt werden kann. Wie Projektkoordinator Raffaele Zanoli, anmerkt, ist “das Ziel des Projektes nicht das Erheben von neuen Daten, sondern die Erarbeitung einer Methodik wie Daten überprüft werden können, damit sie sinnvoll zusammengestellt werden können.“ Der Leitfaden mit den Grundsätzen zur guten fachlichen Praxis der Datenerhebung, wird in einem Workshop diskutiert werden und zum Laufzeitende des Projekts im Herbst 2014 veröffentlicht.

Derzeit wird an der Ausarbeitung eines Webinars (Internetseminar) gearbeitet, um die mit der Datenerhebung befassten Personen darüber zu informieren wie eine entsprechende Datenbank mit den notwendigen Arbeitswerkzeugen entwickelt werden kann. Dieses Webinar wird ab Juli den Interessenten am Projekt präsentiert und wird dann im Internet verfügbar sein.

Alle Teilnehmer am fünften OrganicDataNetwork‐Projektmeeting in Tallinn waren mit der intensiven Diskussion sehr zufrieden sowie mit den Überlegungen den Umgang und die Verarbeitung von Daten zu verbessern. Dabei wurden verschiedene Schwierigkeiten, die die Arbeit mit Rohdaten und dem Zusammenstellungsprozess mit sich bringen, diskutiert und neue Lösungen gefunden. „Wir haben fruchtbare Ergebnisse der Bemühungen bei diesem kompakten Treffen in Estland erzielen können“, fasst Joan Picazos zusammen. Picazos ist für den spanischen Hersteller Biocop als Projektmitglied beim Treffen dabei gewesen.

Das Abschlusstreffen ist bereits für Mitte Oktober in Istanbul angesetzt. Abgesehen von der Verteilung von Handzetteln bei unterschiedlichen Bio‐Messen und Konferenzen, sind die nächsten größeren Treffen auf denen die Arbeit des OrganicDataNetworks präsentiert wird oder die von dem Netzwerk durchgeführt werden:
10. ‐ 11.7.2014: Workshop für Beteiligte der Bio‐Branche in Bari/Italien: zu Grundlagen der Erhebung von Bio‐Markt‐Daten sowie Lösungsansätze
13. ‐ 15.10.2014: Präsentation des Leitfadens OrMaCode beim Bio‐Weltkongress der International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM), in Istanbul.

Das Projekt zielt darauf ab die Markttransparenz des europäischen Bio‐Markts zu erhöhen indem die Datenverfügbarkeit in diesem Sektor verbessert wird, um dem Bedarf der Politik sowie der Marktbeteiligten entgegen zu kommen. Es wird im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union gefördert und hat eine Laufzeit von 2012 bis 2014.

Quelle: Pressemitteilung des OrganicDataNetwork-Projekts

Weitere Informationen

Mehr Informationen über Biolandbaustatistiken und den Biomarkt sowie die Situation in Estland sind auf der Internetseite von OrganicDataNetwork abrufbar:
www.organicdatanetwork.net/odn‐home.html

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Disclaimer

Das Projekt OrganicDataNetwork wird im Rahmen des siebten Rahmenprogramms für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration ko-finanziert (Vertrag Nr. 289376). Der Inhalt dieser Pressemitteilung liegt ausschließlich in der Verantwortung des Publizierenden und spiegelt nicht die Ansicht der Europäischen Kommission oder ihrer Behörden wider. Die Kommission kann nicht verantwortlich gemacht werden für den Umgang mit den gegebenen Informationen.