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Hanna Stolz
(Dr. agr.)

Departement für Sozioökonomie
FiBL
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Das EU-Umweltzeichen für Lebens- und Futtermittel – eine Machbarkeitsstudie

Die EU-Verordnung über das EU-Umweltzeichen wurde kürzlich überarbeitet und erweitert, so dass das Zeichen zumindest theoretisch auch für Lebens- und Futtermittel verwendet werden könnte. Vorbehalte bestehen vor allem wegen der Gefahr, dass das Umweltzeichen - wenn es auf Lebens- und Futtermittel angewendet würde - mit den Zeichen für Biolebensmittel verwechselt werden könnte, und zwar dann, wenn die Produkte nach weniger strengen Standards erzeugt wurden.

(31.01.2011) 

Vor diesem Hintergrund soll in einer von der Europäischen Union ausgeschriebenen Studie die Anwendbarkeit des EU-Umweltzeichens in der Lebens- und Futtermittelbranche untersucht werden. Projektpartner sind die Beratungsagentur Oakdene Hollins (www.oakdenehollins.co.uk), Grossbritannien (Projektkoordination), die Universität Göttingen (www.uni-goettingen.de), Deutschland, und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Schweiz.

Die Studie soll folgende Fragen beantworten:

  1. Welche Möglichkeiten gibt es, zuverlässige Kriterien für das EU-Umweltzeichen im Lebens- und Futtermittelbereich zu etablieren ?
  2. Welchen Zusatznutzen und welche Auswirkungen hätte die  Anwendung solcher Kriterien und eines entsprechenden Label-Programms in verschiedenen Lebens- und Futtermittelbranchen? Was wären die Auswirkungen auf die Biobranche?
  3. Sollte die Anwendung des EU-Umweltzeichen im Lebens- und Futtermittelbereich auf Bioprodukte bzw. Biofuttermittel beschränkt werden?

Ein wichtiger Schwerpunkt der Studie ist die Konsultation von verschiedenen Interessenvertretern und Branchenkennern sowie Verbänden, deren Meinungen und Interessen systematisch erhoben wird. Anfragen können per E-Mail an Helmut Sengstschmid von Oakdene Hollins gerichtet werden.

Die Laufzeit der Studie beträgt sechs Monate und die Ergebnisse werden in der zweiten Jahreshälfte 2011 vorliegen.

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