Mehrere Beiträge beschäftigten sich mit der Frage, wie der ökologische Landbau weiterentwickelt und ausgeweitet werden kann. So untersuchten Forschende unter anderem globale Strategien für den Ausbau des Ökolandbaus sowie Szenarien für eine vollständige Umstellung auf biologische Landwirtschaft in Luxemburg.
Praxisnahe Innovationen für mehr Bio
Weitere Beiträge widmeten sich konkreten Hebeln für mehr Bio im Ernährungssystem. Diskutiert wurden beispielsweise die Rolle der Gemeinschaftsverpflegung für die Nachfrage nach Bioprodukten sowie Hemmnisse in der Versorgung mit ökologischem Saat- und Pflanzgut. Außerdem im Fokus: Ansätze, um Ackerbohnen und Erbsen als pflanzliche Eiweißkomponente in die Großküchen zu bringen. "Heimische Hülsenfrüchte sind gut für den Boden, fürs Klima und für die Gesundheit. Unsere Projektergebnisse zeigen, dass sie auch sehr gut schmecken und großküchentauglich sind", sagt Ines Bauer vom FiBL in Deutschland.
Darüber hinaus stellten FiBL-Forschende Arbeiten zu praxisnahen Innovationen im Biolandbau vor – von resilienteren Anbausystemen und Pflanzenzüchtung über Nährstoffmanagement und Tierhaltung bis hin zu digitalen Instrumenten zur Nachhaltigkeitsbewertung von Biobetrieben.
Die Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau gilt als bedeutendste Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen der ökologischen Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum.
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