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Stimmen zum Klima: "Wir betreten Neuland"

Stefan Baumann.

Stefan Baumann arbeitet seit mehr als vier Jahren am FiBL in der Schweiz im Departement für Bodenwissenschaften in verschiedenen Klimaprojekten. (Foto: FiBL, Andreas Basler)

Seit 2022 ist es auch in der Schweiz möglich, Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen zu bauen. Voraussetzung ist die Doppelnutzung, das heisst, dass die Anlagen Strom produzieren und gleichzeitig einen nachweisbaren Vorteil für die landwirtschaftlichen Kulturen bringen. Über die Herausforderungen, die Chancen und die FiBL-Forschung in diesem Bereich spricht Stefan Baumann in unserer Serie "Stimmen zum Klima".

Die Pflicht zur Doppelnutzung ist das Unterscheidungsmerkmal zur Situation in der EU, dort ist Agri-Photovoltaik (Agri-PV) meist ausschliesslich auf die Energieproduktion ausgerichtet. Bislang gibt es daher erst wenig Erkenntnisse darüber, wie sich die Doppelnutzung in der Realität bewährt. Stefan Baumann, der ein FiBL-Forschungsprojekt zur Nutzung von Agri-PV leitet, sagt im Interview unter anderem: "Das theoretische Potenzial ist gross. Aber zwischen Potenzial und Praxis liegt noch viel Arbeit. Was wir brauchen, sind Referenzanlagen, Langzeitdaten und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen."

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