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Partnerschaft für nachhaltige Landwirtschaft in Zentralafrika wird unter Mitwirkung des FiBL gefestigt

Eine Frau und ein Mann sitzen an einem Schreibtisch und unterschreiben ein Dokument.

Hélène Budliger Artieda, Schweizer Staatssekretärin für Wirtschaft, und Louis Ndjie, Generaldirektor des IAO unterzeichnen die Absichtserklärung. (Foto: Schweizer Botschaft in Yaoundé)

Neun Männer und Frauen stehen vor einer großen Tür, im Hintergrund sind Schweizer und kamerunische Flaggen zu sehen.

Von links nach rechts: die Schweizer Botschafterin in Kamerun, Nathalie Kohli; Achille Bassilekin III, Minister für kleine und mittlere Unternehmen, Sozialwirtschaft und Handwerk; Alamine Ousmane Mey, Minister für Wirtschaft und Regional­planung; Seine Majestät Guy Tsala Ndzomo, Präsident des Nationalrats der traditionellen Häuptlinge Kameruns; Hélène Budliger Artieda, Schweizer Staats­sekretärin für Wirtschaft; Gabriel Mbairobe, Minister für Landwirtschaft; Louis Ndjie, Generaldirektor der IAO; Sabine Douxchamps, Leiterin des Departements für internationale Zusammenarbeit am FiBL; sowie eine Vertreterin des Bildungsministeriums. (Foto: Schweizer Botschaft in Yaoundé)

Aufbauend auf einer mehr als 20-jährigen Zusammenarbeit zwischen dem Obala Agricultural Institute (IAO) und der Schweiz hat das FiBL gemeinsam mit führenden Schweizer Agrarinstituten eine Absichtserklärung mit dem IAO unterzeichnet. Dieser Meilenstein unterstreicht das starke Engagement für die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft in der Region.

Als "bedeutender Schritt für die schweizerisch-kamerunische Zusammenarbeit" ist in Yaoundé kürzlich eine neue Absichtserklärung unterzeichnet worden, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Agrarforschung, Ausbildung und Innovation zu vertiefen

Drei Minister bei der Unterzeichnung dabei

An der Unterzeichnungs-Zeremonie in der Schweizer Botschaft in Kameruns Hauptstadt nahmen unter anderen die kamerunischen Minister für Wirtschaft, Landwirtschaft sowie für kleine und mittlere Unternehmen teilnahmen. Unterzeichnet haben die Erklärung Louis Ndjie, Gründungsdirektor des IAO und die Schweizer Staatssekretärin für Wirtschaft, Helene Budliger.

Neben dem FiBL gehören Agroscope und die Fondation Rurale Interjurassienne (FRI) zu den Schweizer Partnern. Durch diese Partnerschaft wird das IAO zum wichtigsten Partner der Schweiz in der Agrarforschung in Zentralafrika und soll die berufliche Ausbildung, die wissenschaftliche Forschung und die landwirtschaftliche Beratung stärken, insbesondere im Bereich der Lebensmittel- und Agrarsysteme.

Zentrale Rolle des FiBL bei der Förderung von Agrarökologie und Biolandbau

Das FiBL wird eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Absichtserklärung spielen und sein Fachwissen in den Bereichen Agrarökologie und Biolandbau im gesamten Ernährungssystem einbringen. Ein Schwerpunkt wird auf der Ausbildung der nächsten Generation von Agrarwissenschaftler*innen und -unternehmer*innen in Afrika liegen.

Die Vereinbarung umreisst mehrere Schwerpunktbereiche für das Engagement des FiBL:

  • Angewandte Forschung und Ausbildung: Gemeinsame Entwicklung praxisorientierter Forschungs- und Beratungsprojekte im Bereich der Agrarökologie unter aktiver Beteiligung von Bachelor- und Masterstudierenden des IAO.
  • Wissenschaftlicher Austausch: Förderung der Mobilität von Forschenden, Lehrenden und Studierenden zwischen dem FiBL und dem IAO.
  • Plattform für Agrarökologie: Einrichtung einer speziellen FiBL Plattform am IAO, die als Drehscheibe für Forschung, Ausbildung und Beratungsdienste im Bereich Agrarökologie und ökologischer Landbau in West- und Zentralafrika dient.

Diese strategische Partnerschaft eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Gleichzeitig wird das gemeinsame Bestreben widerspiegelt, durch Bildung, Forschung und Innovation nachhaltige Agrarsysteme in grossem Massstab zu etablieren; mit grossem Potenzial für nachhaltige Wirkung in Kamerun und darüber hinaus

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Sabine Douxchamps

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