Fruchtfolge, Feldhygiene und Kulturbeobachtung sind zentrale Pfeiler des Pflanzenschutzes im Biogemüsebau. Doch den grössten Hebel bietet die Sortenwahl. Resistenzen gegen Krankheiten und Umweltstress, aber auch Marktfähigkeit entscheiden über Erfolg entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Saataufgang bis zur Lagerung. Angesichts zunehmender Wetterextreme und anderer Einflüsse wächst der Bedarf an vielfältigen, standortangepassten Biosorten.
Der Schwerpunkt der Bioaktuell-Ausgabe 2/26 zeigt, wie gezielte Sortenwahl Risiken reduziert, Qualität sichert und Betriebe resilienter macht. Praxisnahe Einblicke liefern gemeinsame Sortenversuche von FiBL und Pro Specie Rara zu Süssmais und Rotkohl. Derweil setzt sich in der Westschweiz der Verein Court-Circuit für bäuerliches, lokales Biosaatgut und eine grössere Autonomie der Betriebe ein.
Ebenfalls im Heft: Infos zur nachhaltigen Wärmeversorgung von Gewächshäusern; Beobachtungen zur Haltung von Kälbern im Laufstall mit behornten Kühen; Tipps zum Start der Weidesaison; Infos zu Neuerung im Agrarrecht mit Fokus Nützlinge und Tierzucht; und schliesslich ein Porträt eines Walliser Verarbeitungsbetriebs, der nach einem Brand bei Null anfangen musste.
Bioaktuell wird gemeinsam von FiBL Schweiz und Bio Suisse, dem Dachverband der Schweizer Biobäuerinnen und -bauern, publiziert. Die beiden Herausgeber betreiben zusammen auch die Internetplattform www.bioaktuell.ch mit vielfältigen Informationen für die Schweizer Biobäuerinnen und -bauern.
