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Erbsen und Bohnen vom Acker bis zur Großküche

Tellergericht mit Falafel und Reis.

Lecker, gesund und praktisch: Köch*innen der Außer-Haus-Verpflegung könnnen die pflanzliche Proteinalternative aus Ackerbohnen und Erbsen in wenigen Minuten verzehrfähig dämpften. (Foto: Jens Brehl)

Heimische Hülsenfrüchte sind gut für den Boden, fürs Klima und für die Gesundheit. Dass sie auch sehr gut schmecken und großküchentauglich sind, zeigen Mitarbeitende des FiBL auf der Grünen Woche am Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau. Vom 21. bis 25. Januar bieten sie den Messegästen die für die Außer-Haus-Verpflegung entwickelten Bällchen aus Ackerbohnen und Erbsen an und erklären, warum sie eine Win-Win-Lösung sind.

"Hülsenfrüchte sind im Trend: Als pflanzliche Proteinquelle, als nachhaltige Alternative für Fleisch und einfach, weil sowohl Profis als auch Verbraucher*innen mit ihnen günstig kochen können", sagt Ines Bauer vom FiBL, die das Projekt mit dem langen Namen "Entwicklung einer Wertschöpfungskette für ökologisch erzeugte Erbsen und Bohnen vom Acker bis zur Großküche und Gastronomie", kurz WKErBo, leitet. "Zusammen mit unserem Projektpartner, der Fachhochschule Fulda, haben wir lange getüftelt, bis wir am Ziel waren und ein neues Produkt entwickelt war:  eine pflanzliche Proteinalternative aus Ackerbohnen und Erbsen, die in Großküchen in wenigen Minuten verzehrfähig gedämpft werden kann", so Bauer.

Wie die kleinen Nährstoffpakete schmecken, dürfen Messegäste der Grünen Woche selbst beurteilen. Am BÖL-Stand in Halle 22a lädt das WKErBo-Team ab dem 21. Januar zur Verkostung einer neuen optimierten Geschmacksvariante ein und freut sich über zahlreiches Feedback, das anschließend ins Projektergebnis einfließt.

Vielseitig einsetzbar

Je nachdem, ob die Köchinnen und Köche die runden Hülsenfrüchteprodukte als Falafel im Wrap oder als pflanzliche Fleischbällchenalternative in der Soße verwenden möchten, können sie aus einer der drei Gewürzvarianten wählen. Soll es Paprika-Knoblauch, Zwiebel-Senf oder eine Kräuter-Würzung sein? Alle drei Geschmacksrichtungen punkten mit einem hohen Ballaststoff- und Proteingehalt und liefern den Tischgästen nicht nur guten Geschmack, sondern auch sehr hochwertige Nährstoffe. Dabei kommen sie ganz ohne Zusatzstoffe aus. Küchen können die leckeren Pflanzenbällchen aus der Tiefkühltruhe nicht nur im Handumdrehen zubereiten, sondern bieten ihrer Kundschaft ein gesundes und nachhaltiges Produkt an, das vollständig aus heimischen Zutaten besteht. "Mit der gluten- und allergenfreien Kräutervariante ist uns sogar ein Produkt geglückt, dass in der Gemeinschaftsverpflegung besonders flexibel einsetzbar ist", freut sich Bauer. 
Wie die Produkte vermarktet werden, ist noch offen. Die Projektergebnisse stehen allen Interessierten zur Verfügung und werden vom Projektteam gerne erläutert. Die Zwischenergebnisse können - in einer Broschüre kompakt zusammengefasst - abgerufen werden.

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Ines Bauer

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