Diese Website unterstützt Internet Explorer 11 nicht mehr. Bitte nutzen Sie zur besseren Ansicht und Bedienbarkeit einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome

FiBL begleitet die Öko-Modellregion Oberes Werntal weitere zwei Jahre

Gruppenbild

Ein Ziel der Öko-Modellregion Oberes Werntal ist es, bereits Kinder und Jugendliche für bioregionale Wertschöpfungsketten zu sensibilisieren: Einmal jährlich organisiert die Öko-Modellregion Oberes Werntal deshalb die Bio-Brotboxaktion für Grundschulen. V.l.n.r. Projektmanagerin der Öko-Modellregion Anja Scheurich, Bürgermeister der Gemeinde Wasserlosen Anton Gößmann, Schulleiterin der Grundschule Wasserlosen Dorothea Veth sowie Kinder der ersten Klasse der Grundschule. (Foto: Stefanie Seitz)

Logo Öko-Modellregion

Logo Oberes Werntal

Seit zweieinhalb Jahren leitet die FiBL Projekte GmbH die Geschicke der Öko-Modellregion Oberes Werntal. Die zehn Träger-Gemeinden des Oberen Werntals liegen in Unterfranken, in den Landkreisen Schweinfurt und Bad Kissingen. Nun wurde der Werkvertrag offiziell um zwei weitere Jahre verlängert.

Im Oberen Werntal sind nahezu 70 Biobetriebe aktiv, und beachtliche 30 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden ökologisch bewirtschaftet. Die Projektmanagerin Anja Scheurich vom FiBL arbeitet daran, diesen Erfolg weiter auszubauen. Was bisher geschah: Beim Thema "Außer-Haus-Verpflegung" lag der Fokus vor allem darauf, die Akteur*innen in der Region zu informieren, miteinander zu vernetzen und zu motivieren. Es ging darum, Einrichtungen wie Krankenhäusern, Schulen und Pflegeheimen mit Beratungsangeboten zur Seite zu stehen, Verarbeitungsbetriebe mit Logistikunternehmen zu verknüpfen und Cateringunternehmen für regionale Bioprodukte zu begeistern. Dafür wurden zahlreiche Informationsveranstaltungen wie "BioBitte," "BioKannJeder" und "SpeedDatings" organisiert.

Ein wichtiger Teil der Öko-Modellregionarbeit ist es auch, die Verbraucher*innen über regionale Bioprodukte zu informieren. "Dazu haben wir zahlreiche Veranstaltungen wie beispielsweise Verkostungen, Kochkurse, Hoffeste, Bio-Radeltouren, Märkte, Exkursionen, Feldbegehungen und Fachveranstaltungen organisiert", sagt Scheurich. Durch die Synergie zwischen FiBL und Öko-Modellregion konnten außerdem zwei bemerkenswerte Projekte zur Bewusstseinsbildung ins Leben gerufen werden: Das Veranstaltungsformat "Wissensmarkt Land. Der kulinarische Dialog" (gefördert durch die landwirtschaftliche Rentenbank) und das Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche namens "Bio-Logisch im Oberen Werntal" (gefördert mit Hilfe einer Richtlinie des Bundesprogramms Ökologischer Landbau).

Weitere Informationen

Kontakt

Anja Scheurich

Links