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UNO-Generalsekretär betraut FiBL Österreich Obmann Prof. Dr. Urs Niggli mit neuen Aufgaben für die Vereinten Nationen

(Foto: Food Systems Summit 2021)

Der Agrarforscher Urs Niggli wurde am 29. Juni 2020 vom UNO-Generalsekretär António Guterres in die Wissenschaftsgruppe für die Vorbereitung des "2021 Food System Summit" gewählt. Er ist seit Juni auch neuer Obmann von FiBL Österreich.

(Wien, Frick, 08.07.2020) Für das Jahr 2021 ist ein Welternährungsgipfel geplant. Den internationalen Anlass beruft der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, in Zusammenarbeit mit den in Rom ansässigen Organisationen der Vereinten Nationen (UNO) ein. Am globalen Gipfeltreffen diskutieren die Anwesenden grundsätzliche Änderungen der Landwirtschaft und Ernährung: Die Transformation hin zu einer sicheren und nachhaltigen Ernährung für alle Menschen soll beschleunigt werden. Im Vordergrund stehen die Schonung der natürlichen Ressourcen, hauptsächlich der Bodenfruchtbarkeit, der Biodiversität und der gesunden Umwelt.

Am 29. Juni gab UNO-Generalsekretär António Guterres bekannt, wer in die Wissenschaftsgruppe für die Vorbereitung des "2021 Food System Summit" gewählt wurde: Urs Niggli ist Teil des internationalen, hochkarätig besetzten Gremiums. Für Niggli steht neben der ökologisch und sozial verantwortungsvollen Landwirtschaft auch die Ernährung im Vordergrund. "Der große Druck auf weitere Ertragssteigerungen für eine wachsende Menschheit kann gemildert werden, wenn weniger Lebensmittel verschwendet werden und weniger Getreide als Tierfutter verwendet wird", betont Niggli. Weiters möchte er die Bedeutung von gut ausgebildeten und selbstbewussten Bäuerinnen und Bauern für die globale Ernährungssicherheit in die Vorbereitung des Gipfeltreffens einbringen.

"Wir sind sehr stolz, dass mit Urs Niggli der neu gewählte Obmann des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) Österreich so prominent an der Vorbereitung des UN-Gipfeltreffens beteiligt ist", freut sich Andreas Kranzler, Geschäftsführer von FiBL Österreich. Denn Österreich sei weder im "Beratenden Komitee" noch in der Wissenschaftsgruppe direkt vertreten. Die Erfahrungen Österreichs als internationaler Pionier des Biolandbaus seien aber bei der globalen Diskussion um eine Neuausrichtung der Landwirtschaft und Ernährung von großer Bedeutung.

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