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Biokompetenzzentrum Schlägl: Neuer Versuchs- & Tätigkeitsbericht online

Titelseite Tätigkeitsbericht

Praxis, Forschung und Bildung – für diese Verbindung steht das Biokompetenzzentrum Schlägl. Als gemeinsame Initiative von FiBL Österreich und dem Absolventenverband der Bioschule Schlägl arbeitet das Biokompetenzzentrum seit seiner Gründung eng mit Biobetrieben und Akteur*innen des Biolandbaus zusammen, um praxisnahe Lösungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu entwickeln.

Eingebettet in die Bioregion Mühlviertel und getragen von einem starken Netzwerk sowie der Unterstützung des Landes Oberösterreich, verbindet das Biokompetenzzentrum wissenschaftliche Forschung mit landwirtschaftlicher Praxis und Bildungsarbeit.

Nun ist der aktuelle Versuchs- & Tätigkeitsbericht 2024/2025 erschienen und bietet spannende Einblicke in die vielfältige Arbeit des Biokompetenzzentrums – von Feldversuchen bis hin zu innovativen Forschungsprojekten.

Einige Highlights des Berichts:

  • Sorten- und Anbauversuche (u. a. zu Schlägler Bio-Roggen, Soja, Speisehafer, Erbsen und Triticale)
  • Projekte zu alternativen Eiweißquellen und nachhaltigen Fruchtfolgen
  • Forschung zur Phosphormobilisierung in Mühlviertler Böden
  • Digitalisierung in der Landwirtschaft – von GPS-Anwendungen bis zur Agrardrohne
  • Biodiversität und Pflanzenschutz, beispielsweise zum Engerlingsmanagement im Grünland

Was alle Projekte und Themen, verbindet sind der starke Praxisbezug, die enge Zusammenarbeit mit Landwirt*innen, der direkte Wissenstransfer von der Forschung zu den  Schüler*innen der Bioschule Schlägl sowie die klare Ausrichtung auf nachhaltige Lösungen für den Biolandbau.

Schlägler Biogespräche

Wer sich persönlich von der Arbeit des  Biokompetenzzentrums überzeugen möchte, ist herzlich zu den 22. Schlägler Biogesprächen eingeladen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet dieses Veranstaltungsformat Raum für einen ganzheitlichen Blick auf Landwirtschaft – vom Boden über die Pflanze bis hin zu Tier und Mensch.

Das bevorstehende Biogespräch findet am Freitag, 29. Mai 2026 von 09:00 bis 16:30 Uhr in der Bioschule Schlägl (Schaubergstraße 2, 4160 Aigen im Mühlkreis) statt. Unter dem Titel "Vielfalt in der Fruchtfolge" steht die Frage im Mittelpunkt, wie vielfältige Anbausysteme zu resilienteren und nachhaltigeren Produktionsweisen beitragen können.

Der Vormittag widmet sich konkreten Praxisansätzen wie der betriebseigenen Produktion von Eiweißfuttermitteln, Alternativen durch Speiseleguminosen sowie dem Kartoffelanbau. Am Nachmittag geht es direkt aufs Feld: In einem Stationenbetrieb werden praxisnah Methoden wie Bokashi, Transfermulch, der Einsatz von Leguminosen sowie innovative Lösungen wie ein Kartoffelkäfersammler vorgestellt und diskutiert.

Weitere Informationen

Kontakt

Astrid Schauer

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