Diese Website unterstützt Internet Explorer 11 nicht mehr. Bitte nutzen Sie zur besseren Ansicht und Bedienbarkeit einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome

Biodiversität und Ernährung gemeinsam neu denken

Landschaft

Unsere Ernährungsweise hat Einfluss auf die Biodiversität (Foto: FiBL, Reinhard Gessl)

Das Ernährungssystem ist einer der größten Treiber des globalen Biodiversitätsverlusts – gleichzeitig liegt hier ein zentraler Hebel für Lösungen. Zu diesem Ergebnis kommt das neue Fachpapier "Biodiversität und Lebensmittelsysteme" des FiBL Österreich, das im Auftrag der Stadt Wien erstellt wurde.

Ausgehend von der globalen Biodiversitätskrise zeigt die Analyse, dass insbesondere intensive Landwirtschaft, hoher Konsum tierischer Produkte, globale Futtermittelimporte und Lebensmittelverschwendung erheblich zum Verlust von Arten und Lebensräumen sowie zum Überschreiten ökologischer Belastungsgrenzen beitragen.
Gleichzeitig identifiziert das Fachpapier konkrete Ansatzpunkte für eine nachhaltige Transformation: Dazu gehören unter anderem eine stärker pflanzenbasierte Ernährung, die Förderung biodiversitätsfreundlicher Landwirtschaft, die Reduktion von Lebensmittelabfällen sowie der Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen. Das Papier beleuchtet zudem Synergien mit Klima-, Boden- und Gewässerschutz sowie sozio-ökonomischer Nachhaltigkeit.
Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt auf dem direkten und indirekten Einfluss der Ernährungspolitik der Stadt Wien und konkreten Handlungsmöglichkeiten zur Förderung biodiversitätsfreundlicher Lebensmittelsysteme.
Das Fachpapier macht deutlich: Biodiversität, Ernährung und Landwirtschaft sind eng miteinander verknüpft – und müssen gemeinsam gedacht werden.

Weitere Informationen

Kontakt

Martin Schlatzer

Downloads und Links

orgprints.org: Fachpapier Biodiversität und Lebensmittelsysteme