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Einsatz von Pflanzenextrakten gegen aquatische Schimmelinfektionen und Einfluss von Rotalgen im Futter auf die Krankheitsresistenz von Forellen und Flussbarschen

Abstract

Dieses von der Migros geförderte Projekt untersucht den Effekt von Pflanzenextrakten gegen aquatische Schimmelinfektionen und von Rotalgen im Futter auf die Krankheitsresistenz von Forellen und Flussbarschen.

Detaillierte Projektbeschreibung

Dieses Projekt unterteilt sich in zwei Bereiche: die Steigerung der Immunkompetenz bei Flussbarschen und Forellen sowie die Bekämpfung von aquatischen Pilzen mit Hilfe von Pflanzenextrakten. Hintergrund beider Bereiche ist der generell in der Aquakultur vorherrschende Medikamentennotstand, der die Behandlung diverser Krankheiten stark erschwert. Da Fische bei Schlupf, im Gegensatz zu Menschen und anderen Säugetieren, noch kein spezifisches Immunsystem haben, sind sie gerade in der ersten Lebenszeit anfällig für diverse Krankheiten. Eine Förderung des nicht-spezifischen Immunsystems mittels bestimmter Rotalgen in der Nahrung könnte die Krankheits- und damit Stressresistenz bei juvenilen Fischen verbessern.

Bei der Vermehrung von Forellen werden nicht befruchtete Eier leicht von aquatischen Pilzen, u.a. Saprolegnia spp. befallen und es kann zu hohen Verlusten kommen. Das wirksamste Mittel gegen diese Verpilzungen, Malachitgrün-Oxalat, ist weltweit seit 2006 verboten. Pflanzenextrakte könnten hier Abhilfe schaffen, da sämtliche derzeit verwendeten Substanzen spezifische Nachteile oder eine verminderte Wirksamkeit aufweisen.

Finanzierung/ Donor

 

(Forschungs-)Programm
  • Migros
Projektpartner

Migros Genossenschaftsbund

FiBL-Projektleitung/ Kontakt
FiBL-Mitarbeitende
  • Stamer Andreas
(nicht verlinkte Personen sind ehemalige FiBL-Mitarbeitende)
Forschungsschwerpunkte
FiBL-Projektnummer 40027
Änderungsdatum 11.06.2019
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