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Biologische Regulierung der Ackerkratzdistel

Abstract

Biologische Bekämpfung der Ackerkratzdistel durch den Rostpilz Puccinia punctiformis und den Käfer Apion onopordii

Die Ackerkratzdistel ist eines der problematischsten Unkräuter im Biolandbau, speziell in ökologischen Ausgleichsflächen, wo sie sich oft unbemerkt entwickeln. Biologische Regulierung, insbesondere die Anwendung von natürlichen Antagonisten zur Unkrautregulierung, könnte eine günstige, nachhaltige und ökologisch sinnvolle Methode der Bekämpfung sein. Die Gruppe um Sven Bacher am Zoologischen Institut der Uni Bern hat entdeckt, dass der stängelbohrende Rüsselkäfer Apion onopordii einen spezifischen Rostpilz Puccinia punctiformis auf die gesunden Disteln überträgt. Die so infizierten Pflanzen entwickeln eine systemische Infektion im Jahr nachdem der Käfer die Pflanze befallen hat. Weil die systemisch infizierten Distelschosse absterben bevor sie blühen, wird der Rostpilz als guter Kandidat für die biologische Regulierung angesehen. Seit 3 Jahren arbeiten FiBL und Uni Bern zusammen, um die das Potential der Käfer-Pilz-Interaktion für eine mögliche Anwendung als biologisches Produkt gegen die Ackerkratzdistel zu untersuchen.

FiBL-Projektleitung/ Kontakt
  • Wyss Eric
(nicht verlinkte Personen sind ehemalige FiBL-Mitarbeitende)
Forschungsschwerpunkte
FiBL-Projektnummer NN
Änderungsdatum 17.06.2019
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