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Nachhaltigkeitsbewertung von Bio-Lebensmitteln von Zurück zum Ursprung im Vergleich zu konventionellen Produkten

Projekttitel in der OriginalspracheNachhaltigkeitsbewertung von Bio-Lebensmitteln von Zurück zum Ursprung im Vergleich zu konventionellen Produkten
Detaillierte Projektbeschreibung

Seit dem Jahr 2009 werden von einem interdisziplinären Team am FiBL im Auftrag des Supermarktkonzerns Hofer KG Ökobilanzierungen (LCAs) und sozio-ökonomische Bewertung der Zurück zum Ursprung Bioprodukte im Vergleich zu konventionellen Produkten entlang der Wertschöpfungskette durchgeführt (Berechnung von Treibhausgasemissionen, Wasserbedarf, Biodiversitätspotential und Mehrwert für die Region).

Seit dem Jahr 2016 werden diese einzelthemenspezifischen Berechnungen der Produkte sukzessive durch eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertung mittels dem SMART Tool ersetzt bzw. verschränkt. Im Rahmen dieser Bewertung wird eine transparente und umfassende Analyse und Bewertung von Zurück zum Ursprung-Biobetrieben in Österreich auf Basis der international anerkannten SAFA Richtlinien der UN-FAO vorgenommen. Dies erfolgt anhand von 58 Themenbereichen über die vier Nachhaltigkeitsdimensionen Unternehmensführung, Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Bei der SMART-Bewertung der Biobetriebe werden Zurück zum Ursprung Produktionsbetriebe (Landwirtschaft) analysiert und bewertet (insgesamt über 300 Betriebe Grünland-, Gemischt-Acker-, Gemüse, Obst- und Weinbaubetriebe). Bei den auf den Produkten ausgelobten Werten handelt es sich um relative Vergleichswerte zwischen diesen SMART Ergebnissen der Zurück zum Ursprung Biobetriebe sowie den Ergebnissen eines jeweiligen "typischen konventionellen" Vergleichsbetriebs für jede regionale Produktgruppe. Diese regionalen Vergleichsbetriebe wurden anhand von Literaturrecherchen und Expertenbefragungen ebenfalls nach der SMART Methodik bewertet bzw. modelliert.

Die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsbewertung dienen der Darstellung der Nachhaltigkeitsleistungen, einer verlässlichen Identifikation von Verbesserungspotenzialen und als Basis für eine glaubwürdige und transparente Nachhaltigkeitskommunikation. Damit wird man dem ganzheitlichen Ansatz des Biolandbaus gerecht.

Ziele der Studie

  • ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertung eines repräsentativer Querschnitt der Zurück zum Ursprung Produktionsbetriebe mittels SMART Informationen zur SMART
  • Erstellung und Bewertung von typischen konventionellen Vergleichsbetrieben für jede regionale Produktgruppe
  • die Beratung und Optimierung der landwirtschaftlichen Betriebe, abhängig davon, wo Defizite in der Nachhaltigkeit bestehen.
  • SMART Bewertung ausgewählter Verarbeiter: Ausgewählte Molkereien, Bäckereien, Fleischverarbeitung, Verpacker.
FiBL-Projektleitung/ Kontakt
FiBL-Mitarbeitende
  • Bartel-Kratochvil Ruth (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Breuer Magdalena (Pflanzen- und Gemüsebau, Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Dietl Alexander (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Drapela Thomas (Biodiversität und Naturschutz, Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Gusenbauer Isabella (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Hörtenhuber Stefan (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Labuda Thomas (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Markut Theresia (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Petrasek Richard (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Schader Christian (Departement für Sozioökonomie)
  • Scheuch Magdalena (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Schweiger Stefan (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Theurl Michaela (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
  • Weisshaidinger Rainer (Nachhaltigkeitsbewertung und Klimaschutz)
(nicht verlinkte Personen sind ehemalige FiBL-Mitarbeitende)
Rolle des FiBL

Projektleitung und Durchführung aller Arbeitsbereiche

Weiterführende Informationen

https://www.fibl.org/de/themen/smart.html

Forschungsschwerpunkte
  • Nachhaltigkeitsbewertung (Österreich)
Änderungsdatum 25.03.2020
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