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Schafe im Weinberg: Evaluierung des toxischen Potentials von Kupferapplikationen bei weidenden Schafen

Projekttitel in der OriginalspracheDes brebis dans les vignes : évaluation du risque toxique des traitements au cuivre pour les animaux
Abstract

Das Ziel des Projekts ist, den Weinbau und die Schafhaltung miteinander zu verbinden, indem Weinberge beweidet werden. Dies hat zwei Vorteile:

  • Es kann auf den Einsatz von Herbiziden verzichtet werden und es verbessert damit die Qualität von Oberflächengewässern.
  • Es verbessert die Qualität der Grasnarbe und beugt damit Erosion vor.

Auf der anderen Seite ist nicht klar, welchen Einfluss Pflanzenschutzmittel, die im Weinberg verwendet werden, auf die Gesundheit der Schafe haben. In diesem Zusammenhang sind insbesondere toxische Effekte von Kupfer interessant, weil Schafe sehr anfällig auf Kupfervergiftung sind.

Kupfer wird v.a. als präventive Behandlung gegen den Mehltau eingesetzt. Von den Rebenblättern wird Kupfer mit der Zeit abgewaschen und gelangt sowohl auf die bodennahe Vegetation als auch in den Boden. Aus dem Boden kann ein Teil des Kupfers von den Weidepflanzen aufgenommen werden. Schafe nehmen dann das Kupfer beim Weiden auf.

In On-farm-Versuchen werden Kupfermengen in der bodennahen Vegetation und in Schafblut bestimmt um allfällige Toxizitätsprobleme zu eruieren.

Finanzierung/ Donor
  • Agence de l’Eau (financement publics)
Projektpartner
  • Fédération Départementale Ovine de la Drôme
  • Syndicat de la Clairette de Die
  • Communauté de Communes du Val de Drôme
FiBL-Projektleitung/ Kontakt
FiBL-Mitarbeitende
Forschungsschwerpunkte
FiBL-Projektnummer 55288
Änderungsdatum 24.07.2019
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