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Phytotherapie und Selbstmedikation gegen Magen-Darm-Würmer bei Ziegen

Projekttitel in der OriginalspracheAutomédication contre les nématodes gastro-intestinaux des caprins
Abstract

In neusten Studien wurden mehrere Blätterextrakte von Pflanzen und Sträuchern auf ihre anthelmintische Wirkung in-vitro untersucht. So wurden einige mögliche Kandidaten mit Entwurmungspotenzial gefunden. Darunter waren die Eichenblätter (Quercus spp.) besonders vielversprechend. Die anthelminitsche Wirkung der Walnussbaumblätter (Juglans regia) geht einher mit ethnotiermedizinischen Berichten, in denen besagt wird, dass Ziegenhirten (ohne wissenschaftliche Beweise) oft die Walnuss (Fruchtschale und Blätter) als Entwurmungsmittel benützen.

Die Ziele des Projektes:

  1. Die anthelminthische Aktivität von frisch geschnittenen Walnuss- und Eichenblättern/-zweigen in adulten laktierenden Ziegen testen, die mit gastrointestinalen Nematoden infiziert sind.
  2. Die Variabilität der möglichen Wirkung basierende auf dem individuellen Konsum der Ziegen untersuchen (experimentelle Blätterfütterung).
  3. Extrakte aus der experimentellen Trockenfütterung herstellen und die respektive anthelminthische Aktivität in-vitro testen.

Sowohl der in-vivo als auch der in-vitro Teil der Studie wird im Département de la Drôme im Süden Frankreichs durchgeführt. Die Extraktion und Beschreibung des experimentellen Futters zur Selbstmedikamentation wird von Projektpartnern an der Universität Münster in Deutschland durchgeführt.

Finanzierung/ Donor
  • Private Finanzierung
  • Helvetas Intercooperation (CH)
Projektpartner
  • University of Münster, Institute for Pharmaceutical Biology and Phytochemistry
  • Syndicat Caprin de la Drôme
  • Helvetas Swiss Intercooperation
FiBL-Projektleitung/ Kontakt
FiBL-Mitarbeitende
Rolle des FiBL

Projektkoordination, In-vivo- and In-vitro-Experimente

Forschungsschwerpunkte
FiBL-Projektnummer 55245
Änderungsdatum 11.12.2019
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