Spezielle Optimierungen für den Internet Explorer 11 stehen noch an. Bitte nutzen Sie derweil zur besseren Ansicht einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome

FiBL Schweiz

Über 45 Jahre Forschung für den Biolandbau

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL wurde 1973 gegründet und ist seit 1997 im aargauischen Frick ansässig. Es ist weltweit eine der führenden Forschungseinrichtungen für biologische Landwirtschaft und beschäftigt in der Schweiz rund 200 Mitarbeiter. Die enge Verzahnung verschiedener Forschungsgebiete und der rasche Wissenstransfer von der Forschung zur Beratung und in die Praxis sind die Stärken des FiBL. Die Kompetenz des FiBL Schweiz ist auch über die Landesgrenzen hinaus gefragt. Daher ist es international an zahlreichen Projekten beteiligt – sowohl in Forschung, Beratung und Weiterbildung als auch in der Entwicklungszusammenarbeit.

Zum FiBL Schweiz gehören am Standort Frick ein Weingut mit eigener Kelterei, eine Obstanlage, ein Landwirtschaftsbetrieb und ein Restaurant, die alle biologisch betrieben werden. 2016 wurde das Departement Westschweiz mit Sitz in Lausanne gegründet, um die Präsenz des FiBL in der französischsprachigen Schweiz zu verstärken.

Forschung für die Praxis

Seit seiner Gründung 1973 erarbeitet das FiBL wissenschaftliche Grundlagen für den biologischen Landbau und die artgerechte Tierhaltung. In den vier Forschungsdepartementen befassen sich die Mitarbeitenden des FiBL Schweiz mit Bodenwissenschaften, Nutzpflanzenwissenschaften, Nutztierwissenschaften und sozioökonomischen Fragestellungen.

DOK-Versuch: Langzeitvergleich von landwirtschaftlichen Anbausystemen

In Therwil bei Basel läuft der bereits 1978 begonnene DOK-Langzeitversuch, der den biologisch-dynamischen und den biologisch-organischen Landbau mit dem konventionellen vergleicht. Mit diesem Versuch wurden zahlreiche, weltweit anerkannte Belege für die ökologischen Vorteile des Biolandbaus im Vergleich zum konventionellen Anbau erbracht.

Nach oben

FiBL-Beratung: Wissen auf die Betriebe bringen

Ein wichtiges Ziel der FiBL-Arbeit ist, dass die Ergebnisse rasch in die Praxis einfliessen. Neben der Einzelbetriebs- und Gruppenberatung sind Kurse, die Monatszeitschrift Bioaktuell und die Internetsite www.bioaktuell.ch sowie Merkblätter und Videos die wichtigsten Beratungsinstrumente. Zudem stehen die Fachleute am FiBL für Anfragen per Telefon oder Mail gerne zur Verfügung. In der BioberaterInnen-Vereinigung (BBV) arbeiten die Kantone, das FiBL und die privaten Bioorganisationen zusammen.

Nach oben

FiBL-Medien: Wichtige Instrumente der Wissensverbreitung

Die FiBL-Medien machen die Ergebnisse der FiBL-Forschung Landwirten, interessierten Personen aus der Landwirtschaft und Beratung greifbar. Viele der FiBL-Publikationen liegen in mehreren Sprachen vor und finden auch international Verbreitung.

Die FiBL-Merkblätter geben prägnant Auskunft zu einem Thema und zeigen Lösungen zu Schlüsselproblemen auf. Sie sind für Praktikerinnen und Praktiker ein unverzichtbares Hilfsmittel. Mit den Dossiers bietet das FiBL Argumentationshilfen für den Biolandbau.

Gemeinsam mit Bio Suisse, dem Dachverband der Schweizer Biolandbau-Organisationen, gibt das FiBL die monatliche Zeitschrift "Bioaktuell" heraus. Mit der deutschen Stiftung Ökologie & Landbau besteht eine Kooperation bei der Herausgabe der Zeitschrift "Ökologie & Landbau", die vor allem Forschende und Fachleute anspricht. Zudem ist das FiBL Partner der Zeitschrift „Agrarforschung Schweiz“, welche von Agroscope herausgeben wird.

Ausserdem bietet das FiBL mehrere Internetangebote zu verschiedenen Themen des biologischen Landbaus an. Beispielsweise bioaktuell.ch, die Plattform der Schweizer Biobäuerinnen und Biobauern, die gemeinsam mit Bio Suisse sowie den Bioberatungsstellen der Kantone angeboten wird.

Nach oben

International vernetzt...

Das FiBL arbeitet in zahlreichen Projekten und in Fachkommissionen mit Expertinnen und Experten in der Schweiz und im Ausland zusammen.

... in der Forschung
Das FiBL ist ein gefragter Partner in Forschungsprojekten der Europäischen Union. Mit europäischen Partnern werden gemeinsam Fragen der Lebensmittelqualität, der Tiergesundheit, der Weiterentwicklung des Biolandbaus und der Agrarpolitik, der Optimierung von Anbautechnik und Pflanzenschutz angegangen.

... in der Beratung und Entwicklungszusammenarbeit
Ebenfalls international gefragt ist das Beratungsangebot des FiBL. Die FiBL-Fachleute bringen ihr Wissen in zahlreiche Länder der Welt.

... in der Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen
Die Kompetenz des FiBL ist auch bei internationalen Organisationen gefragt. Im Weltdachverband IFOAM – Organics International, der die Institutionen des biologischen Landbaus weltweit vereint, bringt das FiBL seine Kompetenz in zahlreichen Gremien ein.

Nach oben

Gründung anderer Institute

Das FiBL Schweiz hat die unabhängigen Institute FiBL Deutschland (2001) und FiBL Österreich (2004) gegründet. Es ist ausserdem Mitbegründer des Bioinstituts in Tschechien (2004) und des Instituts fir biologesch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg (IBLA, 2007). Gemeinsam mit FiBL Deutschland und FiBL Österreich hat das FiBL Schweiz 2017 FiBL Europe als Vertretung aller FiBL in Brüssel (Belgien) gegründet.

Bioinstitut Tschechien
Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg

Nach oben

Finanzierung

Das Forschungsinstitut und sein Beratungsdienst werden finanziert vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), von den Landwirtschaftsämtern der Kantone, von Gemeinden sowie von privaten Organisationen (Coop, Bio Suisse, Hiscia, Migros und weitere) und Einzelpersonen. Ausserdem finanziert sich das FiBL über zahlreiche Forschungsaufträge. So ist es an vielen EU-Forschungsprojekten beteiligt.

Nach oben