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Consequences from Land Use and in-/direct Land Use Change for CO2 emissions related to agricultural commodities

Landnutzung (land use, LU) und Landnutzungsänderungen (land use change, LUC) zählen zu den wichtigsten Beiträgen für globale CO2 Emissionen, besonders in den tropischen Region Südamerikas, Asiens und Afrikas. Emissionen von LU und LUC trugen 20 % bis 10 % zu den gesamten globalen CO2 Emissionen bei.
Obwohl viele Lebensmittel mit LU und LUC-Emissionen in Verbindung stehen, werden sie in Ökobilanzen und Carbon Footprints oft vernachlässigt. Dies geschieht, u.a. aufgrund unbekannter und schwierig schätzbarer Kohlenstoff (C)-Gehalte und -Verluste von Böden und Biomasse sowie aufgrund zweier konkurrierender methodischer Zugänge für LUC: 

  1. LUC-Emissionen einer bekannten und definierbaren Region gelten als “direkte Emissionen” (dLUC). dLUC berücksichtigt Kohlenstoffverluste, die von bestimmten Gebieten und Transformationen stammen, z.B. einem Wald, der zu Weide, Ackerland oder Bauland umgewandelt wurde. dLUC-Emissionsberechnungen sind in bestimmten Fällen sehr nützlich, sie berücksichtigen jedoch keine Effekte des internationalen Handels mit agrarischen Gütern.
  2. Das Konzept des „indirekten LUC“ (iLUC) rechnet Emissionen des LUC nicht einer spezifischen Region zu, sondern einer treibenden Kraft, die auch in einer anderen Region liegen kann. iLUC-Ansätze kamen besonders mit der Beurteilung von oftmals als klimaneutral gesetzter Bioenergie als Ersatz für fossile Energiequellen auf.

In Kürze werden hier Studien mit Ergebnissen und Diskussionen zu beiden methodischen Zugängen (dLUC and iLUC) sowie zu Emissionen der Landnutzung vorgestellt.

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Stefan Hörtenhuber