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Video: Auswirkungen vom Hacken auf Unkraut, Humus, Stickstoff und Ertrag

Im Vordergrund die beiden beteiligten Forscherinnen, im Hintergrund eine Hackmaschine.

Im Forschungsprojekt "Hackfolgen" untersuchte das FiBL, wie sich mechanisches Hacken auf die Bodenbeschaffenheit und die Ernteerträge im ökologischen Landbau auswirkt. Verglichen werden verschiedene Hackvarianten sowohl in einem klassischen Pflugsystem als auch in einem System mit reduzierter Bodenbearbeitung.

Entgegen ursprünglichen Befürchtungen zeigen die Ergebnisse, dass das Hacken keinen messbaren Humusabbau verursacht. Die Ertragssteigerungen durch das Hacken variierten je nach Kulturart. Während Silomais deutlich von der mechanischen Beikrautregulierung profitierte, fielen die Ertragssteigerungen beim Winterweizen gering aus. Insgesamt verdeutlichen die Daten, dass das Hacken zwar die Beikrautkontrolle verbessert, die spezifischen Nachteile einer reduzierten Bodenbearbeitung jedoch nicht vollständig kompensieren kann.

Die Ergebnisse werden im Video von Meike Grosse und Maike Krauss vom FiBL vorgestellt.

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