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Umfrage: Den Pflanzenschutz im Bioobstanbau verbessern – Frist verlängert

Kirschen der Sorte Kordia

(Foto: FiBL, Thomas Alföldi)

Rote Äpfel am Baum

(Foto: FiBL)

Im Rahmen des Projekts BIOFRUITNET wurde ein Online-Fragebogen erstellt, um sich bei der Beratung sowie den Obstbäuerinnen und ‐bauern über aktuelle Bedürfnisse und Wissenslücken in Bezug auf Stein- und Kernobst sowie Zitrusfrüchte zu erkundigen. Das FiBL ist einer der 15 Projektpartner.

Da Obst ein sehr empfindliches Produkt ist, ist der Schutz vor Schädlingen und Krankheiten für Bioobstbäuerinnen und -bauern ein grosses Thema. Viele Biobäuerinnen und -bauern in Europa haben ihre eigenen Praktiken und Techniken den lokalen Gegebenheiten angepasst, um die Herausforderung des Biopflanzenschutzes erfolgreich zu meistern. Oft behalten sie dieses wertvolle praktische Wissen jedoch auf lokaler Ebene, anstatt es mit Obstbäuerinnen und -bauern in anderen Regionen, die mit den gleichen Problemen konfrontiert sind, zu teilen. Das BIOFRUITNET-Projekt möchte daher Praktikerinnen und Praktiker im biologischen Obstsektor in ganz Europa miteinander verbinden und erfolgreiche Pflanzenschutz-Methoden für alle zugänglich machen.

In einem ersten Schritt des Projektes sollen die aktuellen Herausforderungen, mit denen europäische Bioobstbäuerinnen und -bauern konfrontiert sind, und die Strategien, die sie dagegen anwenden, aufgezeigt werden. Deshalb haben die BIOFRUITNET-Partner einen Online-Fragebogen erstellt, der sich an Beraterinnen und Berater sowie und Obstbäuerinnen und ‐bauern richtet. Ziel ist es, sich über aktuelle Bedürfnisse und Wissenslücken als auch über Best-Practice-Beispiele in Bezug auf Stein- und Kernobst sowie Zitrusfrüchte zu informieren. Weiter möchte man in Erfahrung bringen, über welche Kanäle Landwirtinnen und Landwirte am liebsten Fachinformation einholen.

Anhand der Ergebnisse kann festgestellt werden, welche Arten von Wissen und Informationen wo benötigt werden. Dies wird die Grundlage für die Produktion verschiedener Kommunikationsformate wie Videos, Podcasts und E-Learning-Kurse bilden, die sowohl informativ als auch leicht verständlich sein sollen. Diese Formate sollen über Netzwerke, Beratungsdienste und Hochschulen in ganz Europa verbreitet werden.

Das Projekt ermutigt Obstbauberater, Praktikerinnen sowie ausgewählte Forscher in 20 europäischen Zielländern, diesen Fragebogen bis zum 15. November 2020 selbst oder zusammen mit dem FiBL auszufüllen und verschiedene lokale Pflanzenschutzpraktiken einzugeben. Interessierte können sich gerne bei Michael Friedli melden.

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Über BIOFRUITNET

Das Projekt zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bioobstanbaus zu stärken, indem es vorhandene praktische und wissenschaftliche Erkenntnisse dazu sammelt und zusammenfasst, um sie durch einfache Formate wie E-Learning, Podcasts, Videos und kurze Artikel in EU-Ländern weit zu verbreiten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung etablierter Netzwerke im Bioobstbau und die Verbindungen zwischen ihnen, um starke Netzwerke von Bioobstproduzentinnen und Interessenvertretern mit einem guten Informationsfluss zu schaffen. Das Projekt wird vom internationalen Verband für ökologischen Landbau Naturland koordiniert und in Zusammenarbeit mit 15 Partnerorganisationen aus insgesamt 12 Ländern durchgeführt.