Lukas Pfiffner freut sich über die Fortschritte, zum Beispiel beim Anbau von pestizidfreiem Getreide, bei den "Low-Input"-Extensoprogrammen und beim Bioanbau mit "Low-Risk"-Pestiziden, sieht aber nach wie vor grosse Herausforderungen auf vielen Ebenen.
Pfiffner erinnert an das EU-Projekt SPRINT, an dem das FiBL beteiligt war. Dieses hat in den letzten sechs Jahren umfangreiche Studien zu Risikobewertungen des Pestizidgebrauchs in zehn EU-Ländern und in der Schweiz durchgeführt und analysiert. Seine Bilanz: "Wir haben eine Riesenherausforderung mit den Belastungen durch problematische Pestizide, vor allem in Mischungen im Boden, im Wasser und in der Luft".
Im Gespräch mit Adrian Krebs nimmt Pfiffner eine Bestandesaufnahme vor und erläutert, wie die Landwirtschaft aus seiner Sicht transformiert werden müsste, um sie nachhaltiger zu machen und die Gesundheit der Lebewelt zu verbessern. In der Diskussion geht es um Systemansätze in denen Biocontrol, funktionelle Biodiversität und Biolandbau eine relevante Rolle spielen, gleichzeitig aber auch um die Frage, wie der Pflanzenschutz im Biolandbau seine Effizienz und Umweltwirkungen verbessern kann.
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