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Neue Ausgabe der Ökologie & Landbau: Vision: 100% Bio

Eine Landwirtschaft, die global zu 100 Prozent biologisch ist: Träumerei oder realistisches Ziel? Bis zum Ende des Jahrtausends muss die Landwirtschaft mindestens 50 Prozent mehr Lebensmittel liefern, um die Welternährung zu sichern. Wie soll das ökologisch gehen, wenn die Erträge in unseren Breiten niedriger sind, die Menschen zu viel Fleisch essen und zu viele Lebensmittel weggeworfen werden? Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass der Biolandbau tatsächlich eine Lösungsoption sein kann: Um Deutschland komplett mit Biolebensmitteln versorgen zu können, müssen sowohl der Fleischverzehr als auch die Lebensmittelabfälle um die Hälfte reduziert werden. Ökologie & Landbau hat Experten nach ihrer Einschätzung zur „Vision 100 % Bio“ befragt – und ist auf unterschiedliche Meinungen gestossen. Eine der zentralen Fragen: Was bedeutet es für den Markt mit seinen lange gewachsenen Strukturen, wenn Bioprodukte alle konventionellen ersetzen sollen? 100 Prozent Bio liesse sich zwar über die derzeitigen Handelsstrukturen verkaufen. Doch wären das dann nicht konventionelle Lebensmittel mit Biorohstoffen – und kein „echtes Bio“? Und würde dann ein Preisverfall die Folge sein?

Weitere Themen dieser Ausgabe:

  • Mittelalterlich - Wie der Landraub um sich greift
  • Optimierbar - Wo die Ökokontrolle neue Wege gehen kann
  • Klimafreundlich - Was ackern für das Klima bringt

Das FiBL ist mit zwei Artikeln beteiligt: "Ein kleines Land hat Grosses vor" über die Biowende im österreichischen Burgenland und "30 Prozent – ein realistisches Etappenziel" über die Pläne des Freistaats Bayern, den Anteil des Biolandbaus bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern (Link zur gesamten Studie siehe unten).

Zum Kennenlernen der Zeitschrift können Sie beim oekom Verlag ein Probeabo bestellen. Neben dem Printabo ist es möglich, die Ökologie & Landbau online zu abonnieren. Zudem ist die Zeitschrift im Bahnhofsbuchhandel erhältlich.

Die "Ökologie & Landbau" wird von der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) in Zusammenarbeit mit dem FiBL herausgegeben.

Weitere Informationen

Kontakt

Helga Willer

FiBL-Beitrag in der neuen Ausgabe von Ökologie & Landbau

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