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Leitfaden für die Ausbildung zum Biolandbau im Süden erschienen

Der biologische Landbau hilft, die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Ernährung der Menschen im Süden zu sichern. So lautet die Schlussfolgerung zahlreicher neuer wissenschaftlicher Untersuchungen. Viele Bäuerinnen und Bauern im Süden wissen dies schon lange. Sie fragen sich vielmehr: "Wie lässt sich der Biolandbau im Süden fördern?" Durch gute Ausbildungsunterlagen zum Beispiel. Solche sind nun endlich verfügbar, dank eines Förderprogramms der IFOAM.

Viele Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind, engagieren sich in der Ausbildung. So auch das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). Bei der Vorbereitung von Kursen für Berater und Bauern im Biolandbau stellte das Institut fest, dass geeignete Unterlagen rar und schwer zugänglich sind. "Eine Umfrage bei fast zweihundert im Biolandbau tätigen Organisationen hat diesen Eindruck bestätigt", erläutert Projektleiter Frank Eyhorn vom Schweizer FiBL.

Damit war die Idee für Ausbildungsunterlagen zum Biolandbau in den Tropen geboren. Das Projekt fand bei der IFOAM, der Internationalen Vereinigung biologischer Landbaubewegungen Gehör. Das Vorhaben wurde durch das "I-GO"-Programm (IFOAM - Growing Organic) zur Förderung des biologischen Landbaus in Entwicklungsländern unterstützt. Unter Federführung des FiBL Frick in der Schweiz entstand ein Leitfaden für Ausbilder. Bestehende Publikationen bildeten eine wertvolle Grundlage für das „Training Manual“. Erstellt wurde es vom FiBL in Zusammenarbeit mit CABI Bioscience und Partnern in Indien, Bolivien und Senegal.

Dieser Leitfaden für Ausbildungskurse zum tropischen Biolandbau ist inhaltlich klar gegliedert und enthält allgemeine didaktische Anregungen sowie Fachinformationen. Die Fachinhalte sind durch farbige, reich bebilderte Folienvorlagen und zahlreiche Vorschläge für Übungen ergänzt. Die Texte sind leicht verständlich verfasst. Vorausgesetzt werden jedoch eine gute Allgemeinbildung und Grundkenntnisse in landwirtschaftlicher Praxis. Der Leitfaden eignet sich auch zum Selbststudium.

"Unser Wunsch ist es", so Anne Boor, Koordinatorin des IFOAM-Programms I-GO, "dass mit dem Leitfaden die Ausbildung zum Biolandbau in den Tropen verbessert wird und er so einen wichtigen Beitrag zur Ausweitung des ökologischen Landbaus leistet."

Das "Training Manual" erschien zunächst in englischer Sprache. Die Übersetzung ins Spanische und Französische wird ab März 2003 verfügbar sein.

Referenz

Eyhorn, Frank, Marlene Heeb, Gilles Weidmann: IFOAM Training Manual for Organic Agriculture in the Tropics- Theory, Transparencies, Didactic Approach. International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM) Tholey-Theley, 2002

Der Leitfaden im Internet

Der Leitfaden ist auf den Internetseiten von IFOAM und FiBL abrufbar:
www.ifoam.org/plattform/home_index.html
www.fibl.org/english/publications

Bestellung

Zu bestellen ist der englische Leitfaden für 10 Euro (zzgl. Versandkosten und MwSt in EU) auf CD-Rom bei der IFOAM (Adresse untenstehend).

Kontakt und weitere Information

Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Gilles Weidmann
Ackerstrasse
CH-5070 Frick
Tel. +41 (0)62 865-7272
Fax +41 (0)62 865-7273
E-Mail info.suisse(at)fibl.org
Internet www.fibl.org

International Federation of Organic Agriculture Movements IFOAM
Anne Boor
c/o Ökozentrum Imsbach
D-66636 Tholey-Theley
Tel. : +49 (0) 6853-919890
Fax: +49 (0)6853-919899
E-Mail: HeadOffice(at)ifoam.org
Internet: www.ifoam.org

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