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Landwirtschaft bietet behinderten Menschen geeignete Arbeitsplätze

Über 60 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten im Rahmen der Tagung "Arbeit mit behinderten Menschen im Grünen Bereich" vom 3. bis 5. November 2004 Perspektiven der Arbeit mit behinderten Menschen in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Soeben wurden die Tagungsergebnisse veröffentlicht.

Die Tagung, die von der Evangelischen Landjugendakademie Altenkirchen, dem FiBL Deutschland, der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen veranstaltet wurde, bot einen breiten Überblick über die Arbeit mit behinderten Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Referenten aus allen Ländern waren sich einig, dass Landwirtschaft als Arbeitsplatz für behinderte Menschen besonders gut geeignet ist, insbesondere wenn sie ökologisch betrieben wird. Dementsprechend arbeiten die meisten landwirtschaftlichen Betriebe mit behinderten Mitarbeitern nach ökologischen Grundsätzen.

Während jedoch in Deutschland eher die Beschäftigung in größeren Einrichtungen als „Werkstätten für Behinderte Menschen“ die Regel ist, werden in Österreich und der Schweiz auch Arbeitsplätze auf bäuerlichen Betrieben angeboten.

Bereits seit zehn Jahren gibt es die Veranstaltungsreihe in der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen. Einmal im Jahr beschäftigt sich ein bundesweites Seminar mit der Arbeit mit behinderten Menschen in Landwirtschaft und Gartenbau.

Die Ergebnisse der Tagung können nun mit allen Tagungsbeiträgen kostenlos unter www.gruene-werkstatt.de/altenkirchen eingesehen werden.

Weitere Informationen

Kontaktperson am FiBL: Robert Hermanowski
www.gruene-werkstatt.de/altenkirchen

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