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Konferenz: Biobranche auf dem Weg zu mehr Biosaat- und Pflanzgut

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Am 7. und 8. Juli 2026 diskutieren Fachleute auf der Saatgut-Konferenz darüber, wie das Angebot von ökologischem Saat- und Pflanzgut verbessert werden kann. (Foto: kasto via canva.com)

Wie können Angebot und Nachfrage nach ökologischem Saat- und Pflanzgut langfristig gesichert werden, bevor die Biobranche in eine Versorgungskrise gerät? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Saatgut-Konferenz am 7. und 8. Juli 2026 im Biohotel LindenGut bei Fulda. Die Veranstaltung wird vom FiBL in Zusammenarbeit mit der Bioland Praxisforschung GmbH organisiert.

Die Konferenz findet statt im Rahmen des Projekts "Entwicklung von Roadmaps zur Verbesserung der Versorgung mit ökologisch erzeugtem Saat- und Pflanzgut bis 2036". Die EU-Öko-Verordnung schreibt vor, dass ab 2037 alle Biopflanzen auf ökologisch vermehrtem Saat- und Pflanzgut basieren müssen. Diese Vorgabe stellt die gesamte Biobranche vor große Herausforderungen. Besonders im Wein-, Obst-, Kräuter- und Gemüseanbau fehlt bislang ausreichend verfügbares Biomaterial. Ohne gemeinsame Strategien und Lösungen drohen künftig spürbare Versorgungsengpässe.
Wie kann die Biobranche diese Herausforderung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Acker bis ins Ladenregal – bewältigen? Wie lassen sich Qualitäten von Saat- und Pflanzgut transparent dokumentieren und kommunizieren? Kann Biosaat- und Pflanzgut langfristig gentechnikfrei bleiben – und welche Sorten braucht der Ökolandbau heute und in Zukunft?


Diese und weitere Fragen diskutieren Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Politik, Handel und Verbänden auf der Saatgut-Konferenz am 7. und 8. Juli im Biohotel LindenGut bei Fulda. Die Konferenz bietet eine wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Lösungsansätze – und richtet sich an alle, die die Zukunft des Ökolandbaus aktiv mitgestalten wollen.

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Freya Schäfer

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