Die Konferenz findet statt im Rahmen des Projekts "Entwicklung von Roadmaps zur Verbesserung der Versorgung mit ökologisch erzeugtem Saat- und Pflanzgut bis 2036". Die EU-Öko-Verordnung schreibt vor, dass ab 2037 alle Biopflanzen auf ökologisch vermehrtem Saat- und Pflanzgut basieren müssen. Diese Vorgabe stellt die gesamte Biobranche vor große Herausforderungen. Besonders im Wein-, Obst-, Kräuter- und Gemüseanbau fehlt bislang ausreichend verfügbares Biomaterial. Ohne gemeinsame Strategien und Lösungen drohen künftig spürbare Versorgungsengpässe.
Wie kann die Biobranche diese Herausforderung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Acker bis ins Ladenregal – bewältigen? Wie lassen sich Qualitäten von Saat- und Pflanzgut transparent dokumentieren und kommunizieren? Kann Biosaat- und Pflanzgut langfristig gentechnikfrei bleiben – und welche Sorten braucht der Ökolandbau heute und in Zukunft?
Diese und weitere Fragen diskutieren Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Politik, Handel und Verbänden auf der Saatgut-Konferenz am 7. und 8. Juli im Biohotel LindenGut bei Fulda. Die Konferenz bietet eine wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Lösungsansätze – und richtet sich an alle, die die Zukunft des Ökolandbaus aktiv mitgestalten wollen.
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