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Die Nachhaltigkeit von Kakao verbessern

Kakaopflanze

Kakao stellt in der Region Kasawo eine der wichtigsten Einnahmequellen für Landwirte dar. (Foto: FiBL)

Zwei Männer studieren Notizen, im Hintergrund Kakaobäume

Landwirte in dieser Region wünschen sich vor allem Weiterbildungsmöglichkeiten und bessere Preise. (Foto: Derrick Mubiru Triesman)

Ein FiBL-Projekt will nachhaltigere Kakao-Wertschöpfungsketten entwickeln und deren Erfolg analysieren.

Die Schokoladenbranche hat oft mit negativer Berichterstattung über ökologische und soziale Probleme in ihren Lieferketten zu kämpfen. Ein Projekt des nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Wirtschaft: ressourcenschonend, zukunftsfähig, innovativ" (NFP73) zu nachhaltigeren Wertschöpfungsketten widmet sich deshalb dem Ziel, Massnahmen für nachhaltigere Kakao-Wertschöpfungsketten zu entwickeln und deren Erfolg zu analysieren.

Dazu wurden anfangs Jahr u.a. in Uganda in der Region Kasawo die Nachhaltigkeitsleistungen von 205 Kakaoproduzenten mit dem SMART-Farm Tool von Nachhaltigkeitsexperten des FiBL in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner SCHÖKI bewertet. Nebst den rund 300 SMART-Fragen wurden auch Zusatzdaten zur Beziehung der Kakaoproduzenten und ihren Kakaoabnehmern erhoben.

Kakao stellt in dieser Region eine der wichtigsten Einnahmequellen für Landwirte dar. Da der Kakaoanbau in dieser Region noch relativ neu ist, haben die Landwirte noch recht wenig Erfahrung mit der guten Bewirtschaftung dieser Kultur und wünschen sich daher vor allem Weiterbildungsmöglichkeiten und bessere Preise.

Basierend auf den Ergebnissen wird nun eine Massnahme mit Akteuren der Wertschöpfungskette entwickelt und umgesetzt, wonach mit erneuten SMART-Analysen im nächsten Jahr die Fortschritte bzgl. Nachhaltigkeit bewertet werden. Diese Vorgehensweise erlaubt eine fundierte Entwicklung und Evaluierung von Massnahmen sowohl auf Betriebs- wie auch Beziehungsebene zwischen den Akteuren und soll Unternehmen der Wertschöpfungskette als Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie dienen.

Dieser Beitrag erschien im Mai 2020 auf der Webseite der Sustainable Food Systems GmbH.

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