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EU-Projekt zur Ernährungssicherung in Nordkorea gestartet

Personengruppe

Das Projektteam beim Kick-Off-Treffen Ende April 2011 in Nordkorea

Personen auf dem Acker

FiBL-Mitarbeiter Martin Lichtenhahn diskutiert mit den koreanischen Kollegen die Bodeneigenschaften des Versuchsbetriebs

Kürzlich begann ein EU-Projekt zur Ernährungssicherung in Nordkorea, welches vom FiBL Deutschland geleitet wird.

 

Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Ernährungssicherung der nordkoreanischen Bevölkerung. Das FiBL unterstützt den Aufbau eines Kompetenzzentrums für Biolandbau. Im Zentrum steht ein 30 Hektar großer landwirtschaftlicher Betrieb, der vom staatlichen landwirtschaftlichen Forschungsinstitut AAS (Academy for Agricultural Sciences) geführt wird.  Neben der beispielhaften Umstellung werden praxisnahe Versuche angelegt. Weiter soll ein Team der AAS zu Biolandbau-Experten ausgebildet werden.

Gefördert wird das Projekt von  EuropeAid, der Generaldirektion Entwicklung und Zusammenarbeit der Europäischen Kommission. Das Projekt läuft bis Juli 2014.

Die Landwirtschaft in Nordkorea

In Nordkorea konzentriert sich die landwirtschaftliche Produktion vor allem auf die Provinzen der Westküste, die im Vergleich zu den Bergregionen etwas längere Vegetationszeiten, ebenere Flächen und fruchtbarere Böden aufweisen. Die Hauptkulturen sind Reis, Mais, Kartoffeln. Weiter werden Weizen, Gerste, Sojabohnen oder Gemüse angebaut. Die Vegetationszeiten in Nordkorea sind kurz: Die heißen, feuchten Sommermonate und langen, kalte Winter erschweren die landwirtschaftliche Produktion.

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