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Erste Biosektorstudie für Albanien veröffentlicht

Der Biosektor in Albanien ist zwar noch jung, aber er entwickelt sich sehr dynamisch. Das FiBL hat zusammen mit lokalen Partnern Fakten und Hintergründe zum albanischen Biosektor zusammengetragen. Lokalen Akteuren und interessierten Handelsfirmen bietet die neue Studie wertvolle Informationen.

Die Bedeutung des Biosektors in Albanien hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Eindrücklich sind insbesondere die Zahlen zur biologisch zertifizierten Wildsammlung. Auf neun Prozent der gesamten Landesfläche werden Medizinalpflanzen, Kastanien, Pilze und wildwachsende Beeren gesammelt. In den letzten Jahren hat sich eine innovative Verarbeitungsindustrie auf die Veredelung dieser natürlichen Ressourcen spezialisiert. Für die Entwicklung der ländlichen Regionen ist dies von grosser wirtschaftlicher Bedeutung. Der einheimische Biomarkt befindet sich ebenfalls im Aufbruch. Die kürzlich eingeführte finanzielle Unterstützung des Agrarministeriums für Bioproduktion und das wachsende Interesse für gesunde einheimische Lebensmittel sind wichtige Anreize für die Umstellung auf Bio.

Die soeben veröffentlichte Biosektorstudie ist der letzte Meilenstein des von der Schweiz unterstützten „Sustainable Agriculture Support in Albania“ (SASA) – Projektes. Dieses Projekt wurde im Jahre 2001 von Seiten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) initiert, mit dem Ziel, die nachhaltige Landwirtschaft in Albanien nach dem Zusammenbruch des Kommunismus zu stärken. Seit 2006 unterstützte das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO das Projekt mit dem Aufbau von nationalen Zertifizierungsstrukturen und Bio-Marktentwicklung. Das Projekt ging 2011 zu Ende. Das FiBL war mit der Projektumsetzung betraut.

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