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Ernährungsflächen von Städten – Zürich im Vergleich mit Rennes und Strasbourg

Anlässlich des Themenmonats "Zürich Isst" fand am 3.9.2015 eine Veranstaltung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zum Thema "Wie viel Ernährungsfläche brauchen Zürich und andere Städte?" statt.

Dr. Catherine Darrot vom Agrocampus de Rennes präsentierte dabei Forschungsergebnisse aus Strassburg und Rennes. Ein Vergleich der Städte Zürich (Otto Schmid) und Basel (Adrian Moser) mit Rennes und Strasbourg mit Modellberechnungen erlaubte eine europäische Sichtweise. Pro Person braucht es 0.15 0.35 Hektar  für eine Ernährung mit den wichtigsten Lebensmitteln. Für den Biolandbau braucht es etwas mehr Fläche als bei herkömmlicher Produktionsmethode, um die Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen. Vegetarische Ernährung resp. weniger Fleischkonsum, braucht deutlich weniger Land.

Der Beitrag der landwirtschaftlichen Flächen in der Stadt Zürich ist heute mit 2-4 % (ohne Dachflächen und Urban Gardening) relativ gering. Die Bauernbetriebe im Stadtgebiet erbringen jedoch andere Leistungen, die zur Erholung und Lebensqualität beitragen. Grundsätzlich sollte eine stärkere regionale Selbstversorgung mit Lebensmitteln (z.B. 10-30 % von stadtnahen Betrieben) angestrebt werden, was aber Strukturanpassungen bei der Landwirtschaft und andere Essgewohnheiten erfordern würde.

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