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Digitale Plattform für Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner

Urbane essbare Begrünung gewinnt weltweit an Bedeutung. Um unser Ernährungssystem – vor allem auch im urbanen Raum – anpassungsfähiger an externe Einflüsse zu gestalten, ist es daher ratsam, das innovative und kreative Potential von Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtnern zu unterstützen: Wie können sie sich leichter vernetzen und austauschen? Was leistet Gemüse – in Gemeinschaftsgärten oder auf Balkonen produziert – für Umwelt, Klima und Gesellschaft und wie kann diese Leistung sichtbar gemacht werden?
Antworten auf diese Fragen möchte das FiBL Österreich mit einer digitalen Plattform für Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner liefern.

Urban Gardening App vernetzt

Zur digitalen Vernetzung soll aus dem lukrierten Wissen des Projektes "Essbare Seestadt" eine Urban Gardening App konzipiert werden, die es Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtnern erleichtert, sich zu koordinieren und ihr Wissen in den unterschiedlichen Themenbereichen rund ums Stadtgärtnern auszutauschen.
So soll mit der App in der Community spezifisches Wissen über Urban Gardening gesammelt, geteilt und wissenschaftlich verwertet werden und eine partizipative Kommunikationsplattform geschaffen werden, die das kreative und innovative Potenzial der Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner abbildet und vernetzt.

Die Idee wurde von der Wirtschaftsagentur Wien ausgezeichnet, die damit verbundene Förderung dient der weiteren Konzeption der App.

Im Ö1-Radiokolleg – "Reparatur der Zukunft" wurde nun die Projektidee einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Projektinfos zur „Essbaren Seestadt“

Das Projekt "Essbare Seestadt" lotet die Wirksamkeit der Lebensmittelversorgung aus eigener Produktion im urbanen Raum (private und öffentliche Freiräume, Dachflächen, Gebäude) hinsichtlich Klimawandelanpassung, Selbstversorgungspotenzial und Ressourceneffizienz aus. Erforscht wird, welche Beiträge eine "essbare Stadt" für einen klimaneutralen resilienten Stadtteil leistet bzw. leisten kann und wie dieser Beitrag nachhaltig stabilisiert bzw. optimiert werden kann. Als einer der Projektpartner bringt das FiBL Österreich seine Expertise im Bereich Ökobilanzierung, sozioökonomische Nachhaltigkeitsbewertung, Biodiversität und Pflanzenbau mit ein.

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Kontakt

Schweiger Stefan

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