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Bionet Gemüsetagung 2026: Impulse für den Bio-Gemüsebau in Österreich

Teilnehmende der Biogemüsetagung 2026

Zahlreiche interessierte Teilnehmer*innen lauschten praxisnahen Fachvorträgen und diskutierten verschiedene Themen rund um den Bio-Gemüsebau. (Bild: FiBL, Lili Bauer)

Die Bionet Gemüsetagung, die jährlich vom FiBL Österreich organisiert wird, fand dieses Jahr vom 9.–10. Februar in Graz statt. Rund 70 Teilnehmende aus Praxis, Beratung und Forschung tauschten sich zu verschiedenen Themen rund um den Bio-Gemüsebau in Österreich und die Vielfalt am Betrieb aus.

Am ersten Tag standen praxisnahe Fachvorträge im Fokus: Die Themen reichten von mehrjährigen und innovativen Gemüsekulturen über betriebliche Vielfalt, Beispiele aus der Praxis, Bewässerung und Untersaaten bis hin zu aktuellen Forschungsergebnissen zur Bekämpfung der Grünen Reiswanze, zum Anbau von Pfeffer, Tee und Sommersalaten. Neben dem fachlichen Input war der offene Austausch zentraler Bestandteil der Veranstaltung: Erfahrungen teilen, Fragen diskutieren und voneinander lernen.

Der zweite Tag führte in die Praxis, mit Exkursionen zur Fachhochschule Joanneum und zu folgenden Betrieben: "Unser Bauerngarten" – Bio Marktgarten in Graz, "Bio Pongratz" – Bio-Betrieb mit kompostierten Erden, Ölen und regionalen Produkten und "Atropa Bio Marktgarten" – SoLaWi & Marktgarten. Hier konnten die Teilnehmer*innen direkte Einblicke in die betriebliche Praxis gewinnen und sich inspirieren lassen.

Insgesamt bot die Tagung wertvolle Impulse, neue Kontakte und viel Praxiswissen – perfekt, um die Anbausaison 2026 erfolgreich zu starten!

Biogemüsefibel 2026 – fundiertes Wissen für die Praxis

Ebenso perfekt zum Start in die neue Gemüsebau-Saison passt die Veröffentlichung der Biogemüsefibel 2026. Auch die aktuelle Ausgabe steht für einen praxisnahen, innovativen und verantwortungsvollen biologischen Gemüsebau. Angesichts von Klimaveränderungen, neuen Schaderregern, steigenden Kosten und wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen braucht es fundiertes Wissen und einen engen Austausch zwischen Praxis, Beratung und Forschung.

Die Gemüsefibel bündelt aktuelle Ergebnisse aus Praxisversuchen, Forschungsprojekten und Beratungstätigkeiten und macht sie für Gärtner*innen, Berater*innen  sowie für alle am biologischen Gemüsebau Interessierten nutzbar. Themen wie der Umgang mit neuen Schädlingen, mechanische und alternative Pflanzenschutzstrategien, torfreduzierte Substrate, Mulchsysteme, Marktgärtnerei oder die Auswirkungen von Plastik im Boden zeigen, wie vielfältig und komplex die Herausforderungen – aber auch die Lösungsansätze – im Biogemüsebau sind.

Ein besonderer Fokus der Broschüre liegt auf der Übertragbarkeit der Ergebnisse in die Praxis. Viele der vorgestellten Versuche wurden direkt auf Betrieben oder unter praxisnahen Bedingungen durchgeführt. Damit sollen nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt, sondern vor allem konkrete Entscheidungshilfen für den Betriebsalltag geboten werden. 

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Christine Judt

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