Diese Website unterstützt Internet Explorer 11 nicht mehr. Bitte nutzen Sie zur besseren Ansicht und Bedienbarkeit einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome

Agrobiodiversity Summer School 2022 – Bewerbungsfrist läuft

Foto von zwei Händen, die ein Häufchen Erde halten und Buttons mit Schlagwörtern zur Summer School.

Klick aufs Bild: Weitere Informationen und Anmeldung zur Agrobiodiversity Summer School 2022.

Eine Gruppe junger Leute hört auf einer Alpwiese drei Referenten zu.

Agrobiodiversity Summer School 2021: Die Exkursion auf den Schamserberg bot den Studierenden Einblick in die Bewirtschaftung und den biologischen Wert von Alpwiesen. (Foto: FiBL, Mirjam Schleiffer)

Ökologie und Innovation im internationalen Umfeld: Auch im Sommer 2022 wird für Studierende aus der ganzen Welt wieder eine Summer School zum Thema Agrobiodiversität durchgeführt. Ziel des zehntägigen Kurses ist es, Ansätze einer nachhaltigen, diversen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion aufzuzeigen. Organisatoren sind das FiBL Schweiz, die ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und die Universidad de Santiago de Compostela, mit Unterstützung der Stiftung Mercator. Jetzt läuft die Bewerbungsfrist.

Wer im Masterstudium ist, sich für Vielfalt in der Landwirtschaft und nachhaltige Lebensmittelsysteme interessiert und den Austausch mit anderen Studierenden aus ganz Europa schätzt, ist hier vielleicht genau richtig: Im kommenden Sommer 2022 findet die Agrobiodiversity Summer School im Nordwesten Spaniens statt. In dem zehntägigen Programm werden Chancen und Herausforderungen lokaler Produktionssysteme und Lebensmittelversorgungsketten mit Hilfe des Konzepts der Agrobiodiversität – also einer ökologisch nachhaltigeren Landwirtschaft durch mehr Diversität von Pflanzen und Tieren – untersucht. In Kleingruppen aus internationalen Studierenden werden gemeinsam mit lokalen Akteur*innen und Expert*innen Strategien und Lösungsansätze entwickelt, um die Herausforderungen nachhaltiger Produktionssysteme anzugehen.

Wie dies aussehen könnte, zeigt das Beispiel der vergangenen Agrobiodiversity Summer School, die 2021 in der Schweiz stattgefunden hat. 23 Studierende, die aus verschiedenen Ländern Europas, aus Südamerika, dem Nahen Osten und Südostasien angereist waren, lernten auf verschiedenen Exkursionen die Rahmenbedingungen der Bündner Berglandwirtschaft und unterschiedliche Ansätze einer agrobiodiversen Lebensmittelproduktion kennen. Die genossenschaftlich organisierte Alp Curtignatsch, die innovative Biosafranbäuerin in Arezen, das passionierte Käsen in Andeer oder die Starköchin in Lohn – sie alle machten die vielfältigen Ansätze der Land- und Ernährungswirtschaft erlebbar. Ein engagierter Obstbauer in Tomils und der Anbau von mehrjährigem Getreide in Paspels verdeutlichten eindrucksvoll das Wissen und Können, das mit der Nutzung von Agrobiodiversität verbunden ist.

Daneben arbeiteten sie in Kleingruppen und im Austausch mit lokalen Akteur*innen an sieben regionalen Fallstudien. Die kreativen Ansätze reichten von der innovativen Nutzung und Vermarktung von Schafwolle bis zur Vision eines kulinarischen Co-Working- und Kunsthotels in Tenna.

Bewerbung ab sofort möglich

2022 findet die Agrobiodiversity Summer School vom 31. August bis 10. September im spanischen Galicien statt. Sie wird wie in den Vorjahren vom IUNR (Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen) der ZHAW und dem FiBL Schweiz organisiert, mit lokaler Unterstützung der Universidad de Santiago de Compostela. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Studierende, die in einem Masterstudiengang in den Bereichen Agrar- oder Umweltwissenschaften, Lebensmitteltechnologie und -verarbeitung, ländliche Entwicklung, Nachhaltigkeitsbewertung oder verwandten Themen eingeschrieben sind.

Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort bis am 6. Februar 2022.

Weitere Informationen

Kontakt

Link

zhaw.ch: Weitere Informationen und Anmeldung zur Agrobiodiversity Summer School 2022